
Tibets Natur ist in großer Gefahr. Und die Bedrohungen haben viele Namen. So ist das tibetische Plateau wesentlich stärker von der Erderwärmung betroffen als andere Regionen, die Folge: Die Gletscher schmelzen. Gleichzeitig baut die chinesische Regierungen unzählige und gigantische Staudämme, entlang der „asiatischen Lebensadern“, wie etwa dem Mekong. Die Folgen für Mensch und Umwelt sind fatal.
Doch damit nicht genug. In ganz Tibet betreibt die Zentralregierung Raubbau. Egal ob Gold, Silber, Kupfer oder wie in letzter Zeit verstärkt: Lithium. Ein essentieller Rohstoff in unserem digitalem Zeitalter. Doch nirgends sind die Voraussetzungen für den Abbau so schlecht wie in Tibet.
All diese Probleme, mit denen die Natur und die Bevölkerung Tibets durch die chinesische Regierung konfrontiert werden, treffen maßgeblich die tibetischen Nomaden. Die Indigene Bevölkerung, die seit Ewigkeiten im Einklang mit der Natur lebt, erfährt teils radikale Zwangsumsiedelung.

Raimond Klavins Flickr/ (CC BY-NC-ND 2.0)/ https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/


Foto: Von einem Zuhörer von RFA

(c) MR Flickr/(CC BY-NC-ND 2.0) / https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/