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Veranstaltung: Tibet, China und das Wasser Asiens

Blue Tibet • Kampagnen

16. April 2024

Von links nach rechts: Professor Dieter Gerten, Dr. Schwanghart, Tenzyn Zöchbauer, Lobsang Yangtso, Marek Felten

Am 13. Dezember 2023 fand in den Räumlichkeiten der Taipeh-Vertretung Berlin die Konferenz „Tibet, China und das Wasser Asiens“. Rund 60 Personen kamen an dem Abend auf Einladung der Tibet Initiative Deutschland zusammen, um vier Expertenbeiträgen zur bedrohlichen Wassersituation in Tibet und darüber hinaus zu folgen.

Auf die Begrüßung durch den Repräsentanten der Taipeh-Vertretung, Professor Dr. Shieh, in der dieser die Bedeutung von Solidarität und gegenseitiger Unterstützung betonte, folgte ein Kurzreferat von Professor Dieter Gerten (Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung). In diesem führte Professor Gerten in, für Laien verständlichen Worten, in die Themen Wasserkreisläufe und erwartete Folgen von Gletscherschmelzen in Asien ein. Das Publikum bekam dadurch einen ersten Eindruck der besonderen regionalen Bedrohungslage.

In einem zweiten Referat ging Doktor Wolfgang Schwanghart (Universität Potsdam) näher auf die lokalen Besonderheiten ein. Dabei konzentrierte er sich auf die Gefahr durch berstende Eisstauseen und die besonderen Herausforderungen des Dammbaus in Berregionen.

Doktor Lobsang Yangtso (International Tibet Network) war live aus Indien zugeschaltet. Ihr Beitrag beschäftigte sich vor allem mit den beobachtbaren Folgen der chinesischen Wasserpolitik für die Bevölkerung in ländlichen Regionen Indiens. Hier wurde die Bedrohung, die der chinesische Dammbau an transnationalen Flüssen wie dem Yarlung Tsangpo oder dem Mekong für einfache Menschen darstellt, greifbar.

Marek Felten (Tibet Initiative Deutschland) lieferte einen kulturgeographischen Vortrag, in dem er von der mythisch-historischen Bedeutung von Wasser in China sprach und die Politik des chinesischen Staates mit den Theorien der „orientalischen Despotie“ (Karl August Wittfogel) und des „autoritären Hochmodernismus“ (James C. Scott) verknüpfte. Die beschleunigten Dammprojekte seien auch vor dem Hintergrund eines bellizistischen Chinas zu betrachten, das sich für den Ernstfall rüstet.

Auf die vier Beiträge folgte eine Diskussion mit dem Publikum, bei dem einige vorgetragene Punkte weiter vertieft werden konnten. Die Tibet Initiative Deutschland sieht in der Veranstaltung einen großen Erfolg und einen guten Auftakt für ihre Blue Tibet Kampagne.

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Last modified: 23. April 2024

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