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Tashi Wangchuk: Berufung wurde abgelehnt

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24. August 2018

Tashi Wangchuks Berufung gegen die fünfjährige Haftstrafe wurde gestern vom Obersten Volksgericht Qinghai (tibetisch: Tsho-Ngön) abgelehnt. Sein Anwalt Liang Xiaojun berichtete über Twitter, dass das Gericht Tashi Wangchuks Statement, sowie die Verteidigung der beiden Anwälte zurückgewiesen hat.

Tashi Wangchuk, ein tibetischer Ladenbesitzer aus Yushu (Kham), wurde am 22. Mai 2018 von einem chinesischen Gericht wegen „Anstiftung zum Separatismus“ zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt worden ist. Der 32-Jährige war am 27. Januar 2016 inhaftiert worden, nachdem die New York Times über seine Reise nach Peking berichtet hatte, bei der er eine formelle Beschwerde gegen die chinesischen Behörden eingelegt hatte. Tashi Wangchuk ging es dabei um die mangelnde Unterstützung bei der tibetischen Spracherziehung.

Obwohl er sich in seinem Bericht nicht für die tibetische Unabhängigkeit aussprach, wurde Tashi Wangchuk verhaftet und der „Anstiftung zum Separatismus“ beschuldigt.

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Last modified: 7. August 2019

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