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Junger Tibeter stirbt nach Selbstverbrennungsprotest

Selbstverbrennungen

15. November 2018

Der 23-jährige Dopo, setzte sich am 4. November im Bezirk Ngaba, Amdo, aus Protest gegen die chinesische Unterdrückungspolitik in Brand. Bestätigten Quellen zufolge erlag er seinen schweren Brandverletzungen.

Wie der Mönch Kanyag Tsering berichtete, rief Dopo, als er Feuer an sich legte, „Möge der Dalai Lama lange leben! Mögen wir bald sein goldenes Antlitz erblicken!“ Dopo stammte aus der Nomadensiedlung Jakorma in der Gemeinde Choejema im Bezirk Ngaba. Über den Verbleib seines Leichnams oder den Zustand seiner Verwandten ist nichts Näheres bekannt.

Es ist davon auszugehen, dass die chinesischen Behörden seinen Leichnam konfiszierten und seine Familie damit der Möglichkeit beraubten, die traditionellen Totenrituale zu vollziehen. Angesichts der Politik der Behörden, Personen, die sich selbst verbrennen, und ihre Angehörigen zu kriminalisieren, haben seine Familie und seine Verwandten nun mit Restriktionen und dem Entzug der Sozialleistungen zu rechnen.

Dies ist die 41. Selbstverbrennung im Bezirk Ngaba, und die Gesamtzahl der Selbstverbrennungen in Tibet seit 2009 steigt somit auf 154. Zuletzt verbrannte sich der etwa 40-jährige Tsekho Tugchak im März dieses Jahres. Er stammte ebenfalls aus dem Bezirk Ngaba.

Fotoquelle: tibet.net

Originalartikel (Englisch)

 

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Last modified: 15. November 2018

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