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„In the name of Confucius“: Die Doku über die Konfuzius-Institute geht auf Tour

Kampagnen • Tibet Unzensiert

7. November 2019

Gemeinsam mit der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und unseren Regionalgruppen zeigen wir im November und Dezember die preisgekrönte Dokumentation über die umstrittenen Konfuzius-Institute in zehn Städten in Deutschland und Österreich. Seid dabei, wenn wir anschließend mit der Regisseurin und Gästen über den Film und die kontroversen chinesischen Bildungseinrichtungen diskutieren.

Der Dokumentarfilm „In the Name of Confucius“ beleuchtet die wachsende globale Kontroverse um Chinas milliardenschweres Konfuzius-Institut-Programm: Sind die Institute harmlose Bildungseinrichtungen, die jungen Menschen die chinesische Kultur näher bringen wollen? Oder sind sie Teil des chinesischen Propaganda-Apparates, um die Linie der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) in den akademischen Lehrbetrieb zu tragen? Diesen Fragen geht die knapp einstündige Dokumentation der kanadisch-chinesischen Regisseurin Doris Liu nach.

Neben der Regisseurin Doris Liu erwarten wir in jeder Stadt interessante Gäste, mit denen wir über den Film und die Konfuzius-Institute sprechen und Fragen aus dem Publikum beantworten. Wir laden euch herzlich ein, bei einer Filmvorführung in euer Nähe teilzunehmen – der Eintritt ist kostenlos!

Die Termine im Überblick

  • 27.11.: Berlin, 19:00 Uhr, Robert-Havemann-Saal, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin
  • 28.11.: Berlin,  19:00 Uhr, Filmrauschpalast Moabit, Lehrter Str. 35, 10557 Berlin
  • 29.11.: Leipzig, 19:00 Uhr, Seminargebäude der Universität, Universitätsstraße 1, 04109 Leipzig
  • 02.12.: München, 19:00 Uhr, Eine-Welt-Haus, Schwanthalerstraße 80, 80336 München
  • 03.12.: Freising, 19:30 Uhr, Furtner Bräu, Obere Hauptstr. 42, 85354 Freising (im Rahmen der Tibet-Tage)
  • 04.12.: Salzburg (Ort und Zeit wird noch bekanntgegeben)
  • 05.12.: Stuttgart, 19:00 Uhr, Hochschule Macromedia – University of Applied Sciences, MRK Raum, Naststraße 11, 70376 Stuttgart
  • 06.12.: Düsseldorf, 18:30 Uhr, Volkshochschule, Bertha-von-Suttner-Platz 1, 40227 Düsseldorf
  • 10.12.: Hamburg, 19:30 Uhr, Lichtmess Kino, Gaußstrasse 25, 22765 Hamburg
  • 11.12.: Göttingen, 19:00 Uhr, Geiststraße 7, 37073 Göttingen
  • 12.12.: Wiesbaden, 19:00 Uhr, Hochschule RheinMain, Hörsaal C101, Kurt-Schumacher-Ring 18, 65197 Wiesbaden

Über die rot markierten Links gelant ihr direkt zum Veranstaltungstermin bei Facebook mit weiteren Informationen zur jeweiligen Vorführung. Die Gästeliste wird ergänzt, sobald alle Zusagen bestätigt sind.

Der Film läuft im Original mit deutschen Untertiteln (OmU). Aktuelle Informationen und mögliche Veränderung bei Veranstaltungsorten und Spielzeiten findet ihr zudem unter: www.gfbv.de/de/konfuzius

Wir danken der GfbV und unseren Regionalgruppen in den jeweiligen Regionen, die die Veranstaltungen möglich gemacht haben – und würden uns freuen, viele von euch bei den Terminen zu sehen!

Hintergrund: Warum die Konfuzius-Institute umstritten sind

Die Konfuzius-Institute sind chinesische Sprach- und Kulturinstitute, die sich seit 2004 mehr als 1.600 Universitäten und Schulen auf der ganzen Welt angeschlossen haben. Allein in Deutschland gibt es 19 Konfuzius-Institute und zwei Konfuzius-Klassenzimmer.

Alle Konfuzius-Institute unterliegen der Aufsicht der Hauptverwaltungsstelle „Hanban“, die dem chinesischen Bildungsministerium der regierenden Kommunistischen Partei untersteht. Die Lehrmaterialien der Konfuzius-Institute müssen daher die Ideologie der chinesischen Führung erfüllen, so dass Themen wie das Tiananmen-Massaker, die Unterdrückung in Tibet oder die Menschenrechtsverletzungen an den Uiguren streng zensiert werden.

Ulrich Delius, Direktor der GfbV, schätzt die Unabhängigkeit der Konfuzius-Institute dementsprechend kritisch ein:

„Wir erleben in sehr vielen Konfuzius-Instituten, dass alle heiklen Punkte systematisch ausgeblendet werden. Dazu zählen Probleme wie die Tibet-Frage. Wie steht es um die Gewalt im Nordwesten Chinas? Wie steht es um das breite Engagement der Zivilgesellschaft? Diese Fragen gehören dazu, wenn man ein realistisches Bild der Volksrepublik China entwickeln will.“

Ulrich Delius im Deutschlandfunk

Weiterführende Informationen zu den Konfuzius-Instituten

Deutschlandfunk.de: Konfuzius-Institute auf dem Prüfstand

faz.net: Konfuzius-Institut unter Verdacht

Deutschlandfunkkultur: Sinologe kritisiert Kooperation deutscher Forscher mit Konfuzius-Instituten

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Last modified: 26. August 2021

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