
Berlin, 16.04.2026
Ein neuer Bericht des International Tibet Network zeigt erstmals umfassend, wie China international die Bezeichnung „Xizang“ seit 2023 vorantreibt. Die Analyse dokumentiert aktuelle Entwicklungen, neue Narrative und konkrete Fallbeispiele aus Politik, Medien und Kulturinstitutionen.
Der Bericht macht deutlich, dass es sich dabei nicht um eine neutrale sprachliche Veränderung handelt, sondern um eine politisch gesteuerte Strategie. Museen, Regierungen, Medien und Unternehmen geraten zunehmend unter Druck, den Begriff „Xizang“ zu übernehmen. Ziel ist es, Tibet international neu zu definieren und die Wahrnehmung tibetischer Identität langfristig zu verändern.
Datum: Freitag, 17. April
Uhrzeit: 14:00 Uhr (MESZ)
Format: Online (YouTube-Livestream)
Veranstalter: International Tibet Network
Teilnehmende Sprecher*innen:
Rashi Jauhri, International Tibet Network
Tashi Samuels, V-TAG UK
John Jones, unabhängiger Forscher
Tenzyn Zöchbauer, Tibet Initiative Deutschland
Tenam, SFT France
Mit Blick auf die zunehmende Verwendung des Begriffs ‚Xizang‘ warnt Tenzyn Zöchbauer:
„Tibet ist Tibet – und darf nicht durch Sprache ausgelöscht werden. Die wachsende Verwendung des Begriffs ‚Xizang‘ ist Teil einer gezielten politischen Strategie der chinesischen Regierung. Wenn Medien, Politik, Museen und wissenschaftliche Institutionen diesen Begriff unkritisch übernehmen, tragen sie zur schleichenden Auslöschung tibetischer Identität bei. Die Folgen betreffen mehr als sieben Millionen Tibeter*innen, deren Identität zunehmend unter Druck gerät.“
Neuer Report: hier.
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt und wird live auf YouTube übertragen, inklusive anschließender Fragerunde. Für Rückfragen und Interviewanfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Kontakt: +49 30 420 815 34 | presse@tibet-initiative.de
Last modified: 17. April 2026