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China feiert 60 Jahre „Autonome Region Tibet“: Ein Jubiläum im Schatten der Unterdrückung 

Pressemitteilungen • Startseite

1. September 2025

Am 1. September 2025 jährt sich die Errichtung der sogenannten „Autonomen Region Tibet“ (TAR) zum 60. Mal. Kurz zuvor, am 20. August, reiste Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping nach Lhasa, um diesen Jahrestag zu feiern. Offiziell inszenierte Peking Harmonie und Stabilität – tatsächlich offenbart der Besuch die Unsicherheit der chinesischen Führung über ihre bis heute international umstrittene Besatzung Tibets.

Die TAR wurde 1965 nach der völkerrechtswidrigen Besetzung Tibets im Jahr 1950 durch eine administrative Neuordnung geschaffen. Offiziell spricht Peking von Autonomie – tatsächlich handelt es sich um ein Instrument der Kolonialpolitik.

Tenzyn Zöchbauer, Geschäftsführerin der Tibet Initiative Deutschland:
„Unter dem Deckmantel der ‚Autonomie‘ betreibt China eine brutale Assimilationspolitik. Für Tibeter weltweit steht dieser Tag für die gewaltsame Grenzziehung und Eingliederung historischer tibetischer Regionen in die chinesischen Provinzen Qinghai, Gansu, Sichuan und Yunnan. Die vermeintliche Einheit wird nicht gelebt, sondern durch Repression durchgesetzt. Xi Jinpings Ziel ist die vollständige Sinisierung Tibets.“

Ein kürzlich veröffentlichter Bericht von Tibet Watch belegt, dass die chinesische Regierung anlässlich des 90. Geburtstags des Dalai Lama im Juli 2025 die Maßnahmen in Tibet deutlich verschärft hat. Militärpatrouillen, Hausdurchsuchungen und das Verbot traditioneller religiöser Zeremonien bestimmten den Alltag. Besonders betroffen waren die Klöster, in denen die Einschränkungen so massiv wurden, dass sich am 18. August 2025, kurz vor Xi Jinpings Besuch in Lhasa, der renommierte Gelehrtenmönch Shersang Gyatso in Ba Dzong (chinesisch: Tongde) in der Präfektur Tsolho aus Protest gegen die chinesische Politik das Leben nahm.

Tenzyn Zöchbauer, Geschäftsführerin der Tibet Initiative Deutschland:
„Selbst nach mehr als sieben Jahrzehnten Besatzung gelingt es Peking nicht, die Herzen und die Loyalität der Tibeter zu gewinnen. Die Feierlichkeiten in Lhasa sind reine Propaganda – Tibet ist keine Erfolgsgeschichte, sondern bleibt eine fragile Grenzregion, die nur durch Überwachung und Unterdrückung kontrolliert werden kann.“

Pressekontakt: + 49 30 420 815 34 | presse@tibet-initiative.de

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Last modified: 1. September 2025

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