

Der deutsche Versicherungskonzern Allianz unterstützt die Olympischen Spiele in Peking. Wir sagen: Solch ein Sponsoring darf es nicht geben. Der Allianz-Konzern wäscht damit indirekt die Menschenrechts-Verbrechen der Kommunistischen Partei Chinas rein.
Wir lassen Menschen aus Tibet, Hongkong und China zu Wort kommen, die unter dem Regime der Kommunistischen Partei leiden mussten. Sie erzählen ihre Geschichten und fragen den Olympia-Sponsor: „Allianz, bist du für mich da?“ Der Konzern wirbt mit dem Slogan: „Wir sind da. Was immer Du vorhast.“
Die Tibet Initiative Deutschland fordert in zahlreichen öffentlichen und nicht-öffentlichen Aktionen das Ende der Unterstützung der Spiele in Peking durch die Allianz. Das Unternehmen hat einen mehrjährigen Sponsorenvertrag mit dem Internationalen Olympischen Komitee abgeschlossen, welcher mit den Spielen in Peking beginnt.
In zwei offenen Briefen und einer Petition fordert die Tibet Initiative Deutschland die Allianz auf, ihr Sponsoring der Olympischen Spiele zu beenden. Seit Juli 2021 stehen wir mit Vertreter*innen des Versicherungsunternehmens in Kontakt. Bisher traf sich die Allianz zwei Mal mit der Tibet Initiative – allerdings wurde uns untersagt, über den Inhalt dieser Treffen zu sprechen. Weitere Anstrengungen unseren Forderungen entgegenzukommen, wurden nicht unternommen.
Wir fordern, dass sich die Allianz öffentlich zur Lage der Menschenrechte in China positioniert. Sie muss ihrer Sorgfaltspflicht als Unternehmen nachkommen und garantieren, dass sich die Menschenrechtslage in China durch ihr Sponsoring nicht verschlechtern wird. Nach den Sommerspielen 2008 passierte genau das: Die Kommunistische Partei verwandelte Tibet in einen Überwachungsstaat.
Wir fordern: Ein öffentliches Bekenntnis zur Menschenrechts-Lage in China und das Ende des Allianz-Olympia-Sponsorings.