Tibets Frauen fordern Gerechtigkeit. Helfen Sie mit.

Nyima Lhamo | Ama Adhe | Lhamo Tso

Es sind viele Frauen, die sich für ihre Männer, Schwestern und Mütter einsetzen, die in Tibet als „verschwunden“ gelten oder in Haft sind. Sie übernehmen eine große Verantwortung und scheuen nicht die staatlichen Repressionen. Viele engagieren sich für den Erhalt der tibetischen Kultur, für das Recht auf die eigene Sprache oder die Ausübung der Religion. Dafür werden sie verfolgt, gefoltert und inhaftiert. Gemeinsam mit starken Frauen wie Lhamo Tso und Nyima Lhamo sorgen wir dafür, dass diese Hoffnung nicht vergebens ist. Auch Ama Adhe gehört zu diesen mutigen Tibeterinnen. Mit unbeugsamem Willen fordert sie Gerechtigkeit. Eine Botschaft richtet sie an uns alle: „Vergesst uns nicht!“

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, damit Tibets Frauen gehört werden. Ganz gleich ob Sie einen großen oder kleinen Beitrag leisten können. Jede Spende hilft unserer politischen Arbeit und gibt den Tibetern Hoffnung.

Für Gerechtigkeit für Tibet spenden

Nobelpreisträger Liu Xiaobo ist tot

Der chinesische Dissident und Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo ist im Alter von 61 Jahren an Krebs gestorben. Bereits todkrank wurde er aus dem Gefängnis entlassen und in ein Krankenhaus in Shenyang verlegt. Bis zuletzt verweigerten ihm die Behörden eine Behandlung im Ausland. Liu Xiaobo setzte sich sein Leben lang für Menschenrechte ein. 2008 wurde er verhaftet, nachdem er die "Charta 08“ unterzeichnet hatte, in der eine demokratische Öffnung Chinas gefordert wurde. Regierungen auf der ganzen Welt fordern nun, seiner Ehefrau, Liu Xia, die Ausreise zu ermöglichen. Seit 2010 steht sie unter Hausarrest, obwohl sie selbst nie verurteilt wurde. Als Antwort auf die internationale Kritik reagiert Beijing wie üblich: "nicht in innere Angelegenheiten einmischen". Wie im Fall von Tenzin Delek Rinpoche, trägt die chinesische Regierung für den Tod von Liu Xiaobo die volle Verantwortung. Unser Kampf gegen Willkür und für Gerechtigkeit geht weiter! Lesen Sie, was das Internationale Tibet Netzwerk fordert

Tibet-Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017

Was tun unsere Politiker für Tibet? Wir fragen nach!

(v.l.n.r.) Alicia Barreda Pérez (TID), Kai Müller (ICT), Michael Brand (CDU/MdB), Maria Klein-Schmeink (Bündnis 90/Grünen), Jana Strube (Koordinatorin des Programms Parlamentarier schützen Parlamentarier), Tsewang Norbu (VTD). © ICT
Übergabe der Wahlprüfsteine im Deutschen Bundestag ©ICT

Im September finden die Bundestagswahlen statt. Eine gute Gelegenheit nachzufragen: Was haben die im Bundestag vertretenen Parteien in den vergangenen vier Jahren für Tibet getan? Wie bewerten sie die aktuelle Menschenrechtslage in Tibet, und würde die jeweilige Fraktion dafür plädieren, dass die/der nächste Bundeskanzler/in den Dalai Lama empfängt? Gemeinsam mit der International Campaign for Tibet (ICT) und dem Verein der Tibeter in Deutschland (VTD) fragen wir bei den Fraktionen nach und veröffentlichen ihre Antworten, sobald sie uns vorliegen. Wir rufen dazu auf, selbst den Austausch mit den Volksvertretern im eigenen Wahlkreis zu suchen und somit zu helfen, das Thema Tibet auf die politische Agenda zu bringen.

Tibet-Wahlprüfsteine: Fragenkatalog zur Bundestagswahl 2017

Fordern Sie Freiheit für Lhamo Kyab

Lhamo Kyab - Petition unterzeichnen

Die Grundschullehrerin Lhamo Kyab wurde Mitte 2008 in Nagchu (Zentraltibet) von chinesischen Sicherheitskräften festgenommen. Sie durchsuchten ihre Wohnung und brachten sie in ein „geheimes“ Gefangenenlager. Dort verhörte man sie wegen ihrer angeblichen Beteiligung an politischen Aktivitäten und hielt sie für mindestens 18 Monate fest. Im Januar 2010 verurteilte ein Gericht Lhamo Kyab zu 15 Jahren Gefängnis.

Unterzeichnen Sie unsere Petition! Fordern Sie Lhamo Kyabs Freilassung.

Petition unterzeichnen

Schützen Sie das Land der tibetischen Nomaden!

Die chinesische Regierung hat das Gebiet Kokoxili (chin. Hoh xil) als UNESCO-Weltkulturerbe nominiert. Klingt erst einmal gut, ist es aber nicht - denn China behauptet, dass das Land unbewohnt sei. Ein "Niemandsland", in dem die Rechte von Mensch und Tier erst gar nicht beachtet werden müssen. Fordern Sie die UNESCO auf, die Nominierung aufzuschieben und eine umfassende Untersuchung einzuleiten, um die Nomaden und Tibets Tiere zu schützen!

Petition zum Schutz des tibetischen Nomadenlands unterzeichnen

Umweltkampagne GreenTibet.FreeTibet.

Gegen Umweltzerstörung. Für Menschenrechte.

©F. Kretschmer
©F. Kretschmer

Tibet hat nicht nur eine atemberaubend schöne Landschaft, sondern auch ein einzigartiges Ökosystem. Doch der Raubbau an Tibets natürlichen Ressourcen und gigantische Staudammprojekte haben schwerwiegende ökologische Folgen. Diese tragen vor allem die Tibeter, die sich jedoch immer häufiger mit friedlichen Protesten gegen die Zerstörung wehren. Tibets Umwelt geht uns alle an. Denn beinahe 40 Prozent der Bevölkerung weltweit sind von den Flüssen, die dort entspringen, abhängig.

Mehr über Tibets Umwelt erfahren

Unser Einsatz für politische Gefangene

FREE ME-Kampagne

Tibetische politische Gefangene werden abgeführt

Mit unserer FREE ME-Kampagne setzen wir uns kontinuierlich und gezielt für politische Gefangene ein. Laut Congressional-Executive Commission on China (CECC) sitzen derzeit mehr als 600 Tibeterinnen und Tibeter unschuldig in chinesischen Gefängnissen. Hunderte mehr gelten als verschwunden. Schon der Besitz eines Dalai Lama-Bildes kann zur Verhaftung führen. Zur FREE-ME! Kampagnenseite

Petitionen: Unterzeichnen Sie unsere Petitionen zur Freilassung tibetischer politischer Gefangener

Zahlen und Fakten: Informieren Sie sich über die aktuelle Situation der politischen Gefangenen

Schicksale: Erfahren Sie mehr über Tibeterinnen und Tibeter, für deren Freilassung wir uns einsetzen. 

Aktuelle Ausgabe

Jetzt bestellen: Brennpunkt Tibet 2|2017

Brennpunkt Tibet Ausgabe 2/2017

Titelthema: Instrumentalisiert, vergessen und neu entdeckt –Die USA und der tibetische Befreiungskampf | von Klemens Ludwig & Bhuchung T. Tsering

Interview: „Im Zentrum stehen die Bewahrung der eigenen Kultur sowie die Unterstützung von Projekten in Tibet“ | Interview mit Eva Herzer, Gründerin des Tibet Justice Center

Aktionen: Flagge zeigen für Tibet 2017 | Tibet macht Schule | Aktionen in Bonn, Bremen und Landau | Kelsang Gyaltsen zu Gast in Schwäbisch Hall | Europäische Tibet-Konferenz in Riga

Kunst im Widerstand: Marsch für die Freiheit | Bhuchung D. Sonam

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Quelle: http://www.tibet-initiative.de/nc/de/