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Tibetwoche der Shanghai Expo boykottieren

31. August 2010 TID-Pressemitteilung

Berlin, 31.8.2010 – Deutschsprachige Tibet-Unterstützergruppen fordern alle Expo-Besucher und politische Entscheidungsträger auf, den Tibetpavillon der Weltausstellung in Shanghai zu meiden. Besonders die „Tibet Pavillon Special Week“ vom 1. bis 5. September nutzt China als Propagandainstrument, um das völkerrechtswidrig besetzte Land als chinesische Vorzeigeprovinz zu inszenieren.

Doch während in Shanghai ein Idyll von Harmonie und Zufriedenheit gezeichnet wird, setzt China seine Politik der Unterdrückung  fort: Tibet ist nach wie vor ein autoritärer Polizeistaat, in dem willkürliche Verhaftungen, Folter und Todesurteile an der Tagesordnung sind. Nicht zuletzt aufgrund der systematischen Zerstörung der tibetischen Identität wirkt der Pavillon-Slogan „New Tibet, Better Life“ wie blanker Hohn.

Auch der Umweltschutz in Tibet spielt bei Weitem nicht die tragende Rolle, wie es China auf der diesjährigen Expo glauben machen will.  Zwar können sich die chinesischen Umweltgesetze auf dem Papier durchaus sehen lassen, die Realität ist jedoch eine andere: Tibets natürliche Ressourcen werden rücksichtslos geplündert. Über 80 größere Staudammprojekte gefährden den natürlichen Lauf der großen Flüsse Asiens. Chemikalien aus Industrie, Landwirtschaft und Bergbau belasten die Gesundheit der Bevölkerung.

Zu den deutschsprachigen Organisationen, die gegen die Tibetwoche der Expo protestieren, gehören die Tibet Initiative Deutschland, der Verein der Tibeter in Deutschland, die Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft, die Tibetergemeinschaft Österreich, Save Tibet Österreich sowie der Verein der Tibeter Jugend in Europa.

Pressekontakt: Nicolas Schmitt, Tel. 030-42081534, mobil 0176-96739146, presse@tibet-initiative.de, www.tibet-initiative.de

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