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21. April 2017 Phayul (Engl.)

Mönch aus dem Kirti-Kloster aus der Haft entlassen

Lobsang Gyatso ist nach drei Jahren aus der Haft entlassen worden. Der Mönch aus dem Kirti-Kloster war am 15. April 2014 nach einem Protest in Ngaba, Ost-Tibet, festgenommen worden. Der heute 23-Jährige hatte die Rückkehr des Dalai Lama und Freiheit für Tibet gefordert. Mehr...

20. April 2017 Echo

Wenn laute Kinder ruhig werden

Die Christoph-Graupner-Schüler schauen Mönchen bei der Fertigung eines Mandalas in der Kunsthalle über die Schulter. Organisiert hat das die Regionalgruppe Darmstadt der Tibet Initiative Deutschland. Sie hat die tibetischen Mönche in die Wissenschaftsstadt zur Tibet-Woche eingeladen.  Mehr...

18. April 2017 Haller Tageblatt

Statt Gewalt: Mitgefühl

"Friedlichen Widerstand leisten“ – so lautet das Credo des mittlerweile 82-jährigen Dalai Lama. Kelsang Gyaltsen war viele Jahre sein Sondergesandter in Europa. Ein Treffen im Hällisch-Fränkischen Museum mit der Regionalgruppe Schwäbisch Hall der Tibet Initiative Deutschland. Mehr...

Die Lage in Tibet

Bewaffnete Volkspolizei in Lhasa
Bewaffnete Volkspolizei in Lhasa

Tibet ist seit 1949 von der Volksrepublik China besetzt. Seither herrschen in Tibet Willkür, Folter, politische und kulturelle Unterdrückung. Die chinesischen Machthaber zerstörten durch rücksichtslose Zwangskollektivierung die traditionelle Lebensgrundlage der Bauern und Nomaden. Sie vernichteten über 6000 Tempel, historische Bauten und Klöster, die die Zentren der tibetischen Kultur, Religion und Geschichte darstellten.

Tibeter sterben und verlieren ihre Lebensgrundlage

Über 1,2 Millionen Tibeter verloren infolge der chinesischen Militärherrschaft ihr Leben. Die Ursachen für das Massensterben: Hunger, Folter, Hinrichtungen, Selbstmord und die harten Bedingungen in Arbeitslagern und Gefängnissen. Die Tibeter werden durch die Massenansiedlung von Chinesen in Tibet systematisch an den Rand der Gesellschaft gedrängt, die traditionelle Lebensweise wird durch die Zwangsumsiedlung von Nomaden weiterhin gezielt verhindert.

Die Fortführung dieser unmenschlichen Politik wird die Tibeter in naher Zukunft zu einer unbedeutenden Minderheit im eigenen Land machen und zum vollkommenen Verlust ihrer Identität und Kultur führen. Die vielgerühmte wirtschaftliche Entwicklung Tibets sowie die Investitionen in die Infrastruktur kommen fast ausschließlich den chinesischen Siedlern zugute.

Proteste, willkürliche Verhaftungen und alltägliche Gewalt

Seit März 2008, als erneut landesweite Proteste der Tibeter brutal niedergeschlagen wurden und die Weltöffentlichkeit erschütterten, hat die Unterdrückung und Überwachung der Tibeter nochmals massiv zugenommen. Für die Teilnahme an Demonstrationen, für freie Meinungsäußerung, aber auch aus reiner Willkür wurden Tausende festgenommen, gefoltert und zu hohen Haftstrafen verurteilt oder wurden Opfer des Verschwindenlassens.

Neben den täglichen Berichten von Verhaftungen und Folter schockiert seit März 2009 vor allem die steigende Zahl der Selbstverbrennungen in Tibet. Besonders junge Tibeter protestieren auf diese Weise verstärkt gegen die chinesische Unterdrückungspolitik.