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18. September 2017 economictimes (Engl.)

China eröffnet Autobahn nach Nepal durch Tibet

Eine neue Autobahn, die durch Tibet verläuft, verbindet nun Shanghai mit Dram (chin. Zhangmu) an der nepalesischen Grenze. Die Straße soll sowohl zivilen als auch militärischen Zwecken dienen und es China ermöglichen, in Bereichen der Wirtschaft und Verteidigung tiefer nach Südasien vorzudringen.  Mehr...

11. September 2017 OHCHR (Engl.)

UN-Hochkomissar für Menschenrechte bringt Tibet zur Sprache

In seinem Statement zur Eröffnung der Sitzung des UN Menschenrechtsrats in Genf sprach Zeid Ra'ad Al Hussein, UN-Hochkomissar für Menschenrechte, die Schicksale von Tenzin Delek Rinpoche und Tashi Wangchuk an. Auch sprach er sich für eine Verbesserung der Menschenrechtslage in Tibet aus.  Mehr...

6. September 2017 TCHRD (Engl.)

Tibetischer politischer Gefangener nach 12 Jahren Haft freigelassen

Sonam Gyalpo wurde am 27. August nach 12-jähriger Haftstrafe aus dem Chushul Gefängnis nahe Lhasa entlassen. Sein Zustand ist unbekannt. Der 56-Jährige wurde verhaftet, nachdem in seinem Haus Bücher und Filme über den Dalai Lama entdeckt wurden. Mehr...

Die Lage in Tibet

Bewaffnete Volkspolizei in Lhasa
Bewaffnete Volkspolizei in Lhasa

Tibet ist seit 1949 von der Volksrepublik China besetzt. Seither herrschen in Tibet Willkür, Folter, politische und kulturelle Unterdrückung. Die chinesischen Machthaber zerstörten durch rücksichtslose Zwangskollektivierung die traditionelle Lebensgrundlage der Bauern und Nomaden. Sie vernichteten über 6000 Tempel, historische Bauten und Klöster, die die Zentren der tibetischen Kultur, Religion und Geschichte darstellten.

Tibeter sterben und verlieren ihre Lebensgrundlage

Über 1,2 Millionen Tibeter verloren infolge der chinesischen Militärherrschaft ihr Leben. Die Ursachen für das Massensterben: Hunger, Folter, Hinrichtungen, Selbstmord und die harten Bedingungen in Arbeitslagern und Gefängnissen. Die Tibeter werden durch die Massenansiedlung von Chinesen in Tibet systematisch an den Rand der Gesellschaft gedrängt, die traditionelle Lebensweise wird durch die Zwangsumsiedlung von Nomaden weiterhin gezielt verhindert.

Die Fortführung dieser unmenschlichen Politik wird die Tibeter in naher Zukunft zu einer unbedeutenden Minderheit im eigenen Land machen und zum vollkommenen Verlust ihrer Identität und Kultur führen. Die vielgerühmte wirtschaftliche Entwicklung Tibets sowie die Investitionen in die Infrastruktur kommen fast ausschließlich den chinesischen Siedlern zugute.

Proteste, willkürliche Verhaftungen und alltägliche Gewalt

Seit März 2008, als erneut landesweite Proteste der Tibeter brutal niedergeschlagen wurden und die Weltöffentlichkeit erschütterten, hat die Unterdrückung und Überwachung der Tibeter nochmals massiv zugenommen. Für die Teilnahme an Demonstrationen, für freie Meinungsäußerung, aber auch aus reiner Willkür wurden Tausende festgenommen, gefoltert und zu hohen Haftstrafen verurteilt oder wurden Opfer des Verschwindenlassens.

Neben den täglichen Berichten von Verhaftungen und Folter schockiert seit März 2009 vor allem die steigende Zahl der Selbstverbrennungen in Tibet. Besonders junge Tibeter protestieren auf diese Weise verstärkt gegen die chinesische Unterdrückungspolitik.