Anlassspenden

Ihre Spendenaktion für Tibet

Spendenaktionen für Tibet Foto: U. Kujawski

Ob zum Geburtstag, zur Silberhochzeit oder zum Firmenjubiläum – teilen Sie die Freude dieses besonderen Anlasses: Bitten Sie Ihre Gäste um Spenden statt Geschenke und helfen Sie so Tibet. Mit Ihrer Spendenaktion für die Tibet Initiative Deutschland setzen Sie ein Zeichen gegen Not und Unterdrückung.

 

Informieren Sie uns vorab über Ihre Veranstaltung. Wir beraten sie gerne und unterstützen Sie mit Infomaterial. Es gibt zwei Möglichkeiten, Ihre Spendenaktion zu planen:


1. Ihre Gäste überweisen die Spende direkt an die Tibet Initiative

  • Verabreden Sie mit uns einen Verwendungszweck, z.B. „Geburtstag Marianne Müller“, damit wir die Spende auch richtig zuordnen können.
  • Bitte teilen Sie Ihren Gästen schon in der Einladung unsere Bankverbindung mit. Wenn Ihre Gäste bei der Überweisung ihre Adresse angeben, senden wir ihnen eine Spendenbescheinigung zu.
  • Als Gastgeber erhalten Sie von uns anschließend eine Liste der Spender und die Gesamtsumme der eingegangen Spenden.


2. Sie sammeln die Spenden bei der Feier und überweisen die Gesamtsumme

  • Ihre Gäste übergeben die Spenden bei Ihrer Feier und Sie überweisen den Gesamtbetrag an die Tibet Initiative. Im Anschluss stellen wir Ihnen auf Wunsch eine Spendenbescheinigung über den Gesamtbetrag aus.
  • Alternativ erhalten Ihre Gäste eine Spendenquittung und einen Dankbrief, wenn Sie uns eine Liste mit Namen, Adressen und der jeweiligen Spendensumme zuschicken.

Beispiele für Spendenaktionen

Klaus Köster (1. Reihe Dritter von links) und seine Kollegen

Für TID-Mitglied Klaus Köster aus Münster stand in diesem Jahr sein 25-jähriges Dienstjubiläum bei seinem Arbeitgeber der LVM Versicherung an. Wie zu solchen Anlässen in der Firma üblich, wollten die Kollegen für ein Geschenk zusammenlegen. Doch Köster hatte andere Pläne. „Mir ist bewusst, dass ich doch schon alles habe, was ich zum Leben brauche“, sagt der Online-Redakteur.

Getreu dem Dalai Lama-Zitat, „Wenn wir jemand anderem etwas
schenken, geht es nicht nur ihm besser, sondern auch uns“
, entschied er sich dafür, das Geld der Tibet Initiative zu spenden.
Der 53-jährige Köster ist seit 2009 TID-Mitglied und engagiert sich darüber hinaus seit etwa zwei Jahren in der Regionalgruppe Münster. „Durch mein Engagement weiß ich, wie schlimm die Lage in Tibet ist. Die Menschen dort haben nicht einmal die Möglichkeit, frei ihre Meinung zu äußern oder Missstände zu kritisieren. Deshalb ist es so wichtig, dass wir Tibet eine Stimme geben.“

Zu seiner Jubiläumsfeier im Dezember kamen über 50 Arbeitskollegen. Köster hatte dafür gesorgt, dass Informationsmaterial zu Tibet bereit lag. Auch in seiner Dankesrede ging er auf die aktuelle Situation in Tibet ein und berichtete seinen Kollegen von der akuten Bedrohung der tibetischen Kultur und dem Leid der Tibeter. „Es war mir ein Anliegen, dass meine Kollegen verstehen, warum ich mich für Tibet engagiere, und wie wichtig es ist, die Menschen in Tibet zu unterstützen.“

Von Kollegen und Vorgesetzen erhielt Köster auf seine Spendenaktion viele positive Reaktionen. Großzügig rundete der Jubilar die Spendensumme am Ende auf, so dass sich die Tibet Initiative über insgesamt 750 Euro freuen kann. „Es wäre schön, wenn ich möglichst viele Nachahmer finden würde. Anlässe gibt es ja genug“, sagt Köster. Wir danken Klaus Köster und seinen Kollegen für diese wertvolle Unterstützung unserer Arbeit.

Schüler der Grund- und Mittelschule Ebelsbach erlaufen über 2.000 Euro für Tibet

„Team Time“ war das Motto des diesjährigen Sommerfests der Grund- und Mittelschule im bayrischen Ebelsbach. Teams aus allen Jahrgängen bewältigten mit viel Spaß und Freude kniffelige Stationsaufgaben, die nur gemeinsam zu lösen waren.  Ein Höhepunkt dieses Fests war jedoch der Spendenlauf für Tibet. Gesponsert von Eltern, Verwandten und Freunden liefen die Schüler Runde um Runde. „Schließlich geht es ja um einen guten Zweck “, meinte eine der Jüngsten. Am Ende erliefen die 150 Schüler den stolzen Betrag von 2.075,80 € für Projekte der Tibet Initiative. Vielen Dank an alle Läufer, Sponsoren und Unterstützer.

Marcus Jahn ist seit 2013 TID-Mitglied. Als er mit der Planung für seinen 60. Geburtstag, den er im Juni feierte, begann, kam ihm die Idee, auf Geschenke zu verzichten und dafür um Spenden
für Tibet zu bitten. „Ich habe von einer solchen Aktion mal im Brennpunkt Tibet gelesen und fand das sehr sinnvoll.“ Der studierte Pädagoge arbeitet für die Lebenshilfe und betreut Familien mit Kindern mit Behinderung. „Mir war es immer wichtig, Menschen zu unterstützen, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden“, sagt Marcus Jahn. Das Schicksal der Menschen in Tibet bewegt ihn seit Jahren, auch wenn er bis jetzt noch nicht dort war. „Die chinesische Regierung versucht, sich Tibet einzuverleiben. Dabei vernichtet sie die einzigartige tibetische Kultur und den tibetischen Buddhismus.“ 

Der 60-Jährige reiste 2014 nach Hamburg, um am 25-jährigen Jubiläum der Tibet Initiative Deutschland und des Vereins der Tiber in Deutschland teilzunehmen. „Es war für mich etwas Besonderes, den Dalai Lama persönlich erleben zu dürfen. Auch die Worte des tibetischen Ministerpräsidenten Lobsang Sangay und der anderen Redner haben mich beindruckt.“ Bereits in der Geburtstagseinladung an seine Gäste hatte Marcus Jahn um Unterstützung für Tibet gebeten und in der TID-Geschäftsstelle Infomaterial zum Auslegen bestellt. Bei der Feier in einem griechischen Restaurant berichtete der Jubilar in seiner Ansprache auch von der Situation in Tibet und den Gründen für sein Engagement. Bei den 45 Gästen kam die Spendenaktion gut an. Am Ende konnte er die stolze Summe von 730 Euro für die TID bereitstellen.

Herzlichen Dank an Marcus Jahn, seine Familie und Gäste für diese tolle Unterstützung!

„Ich nehme alles, was einen Stecker hat“, sagt Ilse Bergemann über ihre ganz besondere Art, sich für Tibet zu engagieren. Die 80-jährige Düsseldorferin sammelt Elektroschrott, baut ihn auseinander
und verkauft die verschiedenen Metalle an einen Schrotthändler. Den Erlös spendet die gelernte Elektromechanikerin an die TID. „Vor circa 10 Jahren habe ich damit angefangen“, erzählt Ilse Bergemann, „und werde manchmal dafür belächelt. Aber ich lasse mich nicht beirren.“ Im Keller ihres Hauses hat sie eine Werkstatt und ein Lager, wo sie die Geräte in mühevoller Kleinarbeit zerlegt. Mit Geduld, Fingerspitzengefühl, aber manchmal auch „mit dem großen Hammer“ demontiert sie kaputte Radios, Wasserkocher oder ein ausgedientes Bügeleisen. Dabei kamen im vergangenen Jahr allein 540 Euro zusammen.

Ihr Interesse an Tibet begann 1985, als Ilse Bergemann den Dalai Lama bei einer Veranstaltung in der Schweiz erlebte. Einige Jahre zuvor hörte sie einen Vortrag des Tibet-Reisenden Heinrich Harrer und las sein Buch „Sieben Jahre in Tibet“. So oft es ihr möglich ist, besucht sie bis heute Belehrungen des Dalai Lama in Deutschland und der Schweiz. Über eine Information an der Volkshochschule wurde sie 2004 auf die damalige TID-Regionalgruppe in Düsseldorf aufmerksam und ging zu einem Treffen. Als sie dort mehr über die Situation in Tibet erfuhr, entschloss sie sich, selbst aktiv zu werden. Seitdem ist sie TID-Mitglied und engagiert sich seit 2009 in der Regionalgruppe Essen und ist mit anderen Tibet-Aktivisten in der Region bestens vernetzt. 

Auch die Geschäftsstelle in Berlin kann immer wieder auf Ilse Bergemanns Unterstützung zählen. Schon oft half sie tatkräftig an Info-Ständen bei Großveranstaltungen mit und verbrachte einen Teil ihres Berlin-Urlaubs im TID-Büro. Unermüdlich und mit viel Herz und Elan setzt sie sich für Tibet ein. Vielleicht hat das auch damit zu tun, dass sie im selben Jahr wie der Dalai Lama geboren wurde.

Quelle: http://www.tibet-initiative.de/de/spenden/spendenaktionen/