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21. April 2017 Phayul (Engl.)

Mönch aus dem Kirti-Kloster aus der Haft entlassen

Lobsang Gyatso ist nach drei Jahren aus der Haft entlassen worden. Der Mönch aus dem Kirti-Kloster war am 15. April 2014 nach einem Protest in Ngaba, Ost-Tibet, festgenommen worden. Der heute 23-Jährige hatte die Rückkehr des Dalai Lama und Freiheit für Tibet gefordert. Mehr...

20. April 2017 Echo

Wenn laute Kinder ruhig werden

Die Christoph-Graupner-Schüler schauen Mönchen bei der Fertigung eines Mandalas in der Kunsthalle über die Schulter. Organisiert hat das die Regionalgruppe Darmstadt der Tibet Initiative Deutschland. Sie hat die tibetischen Mönche in die Wissenschaftsstadt zur Tibet-Woche eingeladen.  Mehr...

18. April 2017 Haller Tageblatt

Statt Gewalt: Mitgefühl

"Friedlichen Widerstand leisten“ – so lautet das Credo des mittlerweile 82-jährigen Dalai Lama. Kelsang Gyaltsen war viele Jahre sein Sondergesandter in Europa. Ein Treffen im Hällisch-Fränkischen Museum mit der Regionalgruppe Schwäbisch Hall der Tibet Initiative Deutschland. Mehr...

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© Boris Breuer

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Tenzin Delek Rinpoche hätte freigelassen werden müssen

Tenzin Delek Rinpoche saß seit 2002 unschuldig im Gefängnis. Der hoch angesehene Lehrer des Buddhismus aus Lithang war schwer krank: Herzprobleme, Bluthochdruck und Beinleiden. Die dringend notwendige medizinische Behandlung wurde ihm verwehrt. 2014 hat seine Familie bereits offiziell einen Antrag auf Haftentlassung aus medizinischen Gründen gestellt, zu der er nach chinesischem Recht berechtigt war.  Von den chinesischen Behörden gab es darauf keine Antwort. Tenzin Delek Rinpoche ist im Juli 2015 in Haft gestorben.

In den letzten Jahren sind immer wieder Fälle von tibetischen politischen Gefangenen bekannt geworden, die „frühzeitig“ entlassen wurden und kurz darauf starben.

Bericht: "Tenzin Delek Rinpoche. Urgent Plea for Medical Parole" 

Beijing, Tibet and the Olympic Games

Losing The bet on Human Rights

Tibet-Organisationen, darunter auch die Tibet Initiative Deutschland, fordern das IOC dazu auf, Beijing als Gastgeber der Olympischen Winterspiele 2022 aufgrund Chinas gravierender Verstöße gegen die Menschenrechte zurückzuweisen. Hintergrund ist die mögliche Vergabe der Olympischen Winterspiele 2022 an Beijing. Die Spiele dürfen nicht ein zweites Mal an Beijing gegeben werden. 2008 hat deutlich gemacht, dass sich die Menschenrechtssituation, insbesondere in Tibet dadurch nicht verbessert hat. Im Gegenteil. Schon vor den Olympischen Spielen in Beijing 2008 drastisch zugenommen haben. Diese Entwicklung erreichte im März ihren Höhepunkt. Mehr als 3000 Tibeter wurden damals festgenommen, mindestens 100 kamen ums Leben.

Unsere Kollegen vom Internationalen Tibet Netzwerk (ITN) haben unseren gemeinsamen Bericht "Losing the bet on human rights:  Beijing, Tibet and the Olympic Games" an den Präsidenten des Internatialen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, überreicht.

Bericht "Losing the bet on human rights: Beijing, Tibet and  the Olympic Games" lesen

Website des ITN zu Olympia 2022

Aktueller Bericht zu Selbstverbrennungen und zur Lage in Tibet

Flames in Tibet - Five Years of Resistance

Seit 2009 haben sich 127 Tibeter aus Protest gegen die chinesische Besatzungsmacht selbst verbrannt. Seit der Wahl Xi Jinpings zum Regierungschef in 2003, kommt es immer häufiger zu Festnahmen und harten militärischen Eingriffen bei Demonstrationen. Die Famlien der Selbstverbrennungsopfer werden geschlagen, bedroht und kriminalisiert.

Über 90 Personen aus dem Umfeld der Opfer wurden zwischenzeitlich verurteilt, weil sie mit der Tat in Verbindung gebracht werden. Dolma Kyab wurde sogar zum Tode verurteilt, weil er angeblich seiner Frau geholfen habe.

Der Bericht zeigt Fallbeispiele von Selbstvebrennungsopfern und gibt eine kurzen Überblick über die aktuelle Situation in Tibet.

Bericht "Flames in Tibet -Five Years of Resistance" herunterladen [PDF, 2 MB]