Tibet Initiative Deutschland

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Tibetfest am 17. Juli in München

7. August 2010Stuttgart

TID-Infostand

12 - 17 Uhr, Untere Königstraße bei der Theaterpassage, Stuttgart.

22. August 2010Schwarzenbach/Saale

"Tibet - House" - Information, Bilder, Musik und Filme aus Tibet

"Tibet-House" - Information, Bilder, Musik und Filme aus Tibet, anlässlich des Stadtfests in Schwarzenbach/Saale, Färberstr. 1.

28. August 2010Halle

TID-Infostand und Fotoausstellung

TID- Infostand und Fotoausstellung „Tibet – Mythos und Wirklichkeit“ anlässlich des Laternenfestes, Peißnitz-Insel Halle.

28. August 2010Stuttgart

TID-Infostand

12 - 17 Uhr, Untere Königstraße bei der Theaterpassage, Stuttgart.

5. September 2010Halle

Team Tibet beim 9. Mitteldeutschen Marathonlauf

9:00 - 15:00 Uhr, Team Tibet beim 9. Mitteldeutschen Marathonlauf. Start: 9.00 Uhr in Spergau – Jahrhunderthalle Ziel: ca. 15.00 Uhr in Halle/Saale - Hansering

08.-24.August 2008 - Protestival für Tibet

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Protestival 07. – 24.08.2008 - Ein Protest-Festival für Tibet!

Wer? Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) in Zusammenarbeit mit dem Verein der Tibeter in Deutschland (VTD).

Was? 17 Tage lang finden welt- bzw. bundesweit Protestaktionen für Tibet statt

Wann? 7. bis 24. August 2008

Wo? Berlin, München, Frankfurt und mehr. Die Termine finden Sie hier.

 

Warum protestieren wir…?

 

Unser Protest gilt nicht dem chinesischen Volk, er richtet sich auch nicht gegen den Sport oder die Teilnehmer der Olympischen Spiele.

Wir protestieren, um die öffentliche und mediale Aufmerksamkeit auch während dieses inszenierten Großereignisses immer wieder auf die kritische Situation und die fortwährenden Menschenrechtsverletzungen in Tibet zu lenken.

 

Wir protestieren, um China daran zu hindern die Olympischen Spiele und die Werte der Olympischen Bewegung für eigene Macht- und Propagandazwecke zu missbrauchen.

 

…während der Olympischen Spiele…?

Bei ihrer Bewerbung im Jahr 2001 für die Olympischen Sommerspiele 2008  haben die chinesischen Behörden selbst versprochen, dass sich durch die Spiele die Menschenrechtssituation in China verbessern würde. Der stellvertretende geschäftsführende Vorsitzende des Bewerbungskomitees, Lui Jingming, sagte wörtlich:

 

„Ich möchte anmerken, dass die Bewerbung Pekings für die Olympischen Spiele 2008 positive Auswirkungen haben wird. Jedes Land hat seine Menschenrechtsprobleme. China wird jetzt mehr Aufmerksamkeit auf die Menschenrechte verwenden.“

 

Die heutige Situation in Tibet bestätigt, was Menschenrechtsorganisationen und Tibet-Unterstützergruppen bereits viel früher prognostiziert haben: Die Menschenrechtslage hat sich mit Vergabe der Spiele nicht verbessert,  sondern vielmehr stetig verschärft.

 

China möchte sich der Welt als ein modernes und fortschrittliches, harmonisches und großzügiges Land präsentieren, in dem Menschenrechtsverletzungen der Vergangenheit angehören. Hinter dieser Fassade aber, das haben die Proteste der vergangenen Monate in Tibet und deren gewaltsame Niederschlagung durch die chinesischen Sicherheitskräfte deutlich gezeigt, sieht es anders aus: willkürliche Verhaftungen, Folter, Todesstrafen, extreme Einschränkungen der Meinungs- und Religionsfreiheit, Verfolgung und kulturelle Unterdrückung.

 

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die unübersehbaren Zeichen, dass China die an die Vergabe geknüpften Bedingungen nicht erfüllen wird,  ignoriert und auch, als die Situation in Tibet im März 2008 eskalierte, dazu geschwiegen. Es hat die  Verantwortung mit der Begründung, eine sportliche und keine politische Einrichtung zu sein, weit von sich gewiesen. Dabei hat sich die Olympische Bewegung in ihrer Charta verpflichtet, das Thema Menschenrechte ernst zu nehmen. Ein Grundprinzip der Olympischen Bewegung ist der Einsatz für die „Schaffung einer friedliebenden Gesellschaft […], die sich der Wahrung der Menschenwürde verpflichtet fühlt.“

Das IOC hat sich bezüglich der Menschenrechtssituation in China stets in Schweigen gehüllt und an entscheidender Stelle nicht gehandelt.

Das Ergebnis ist, dass in China die größten und teuersten Olympischen Sommerspiele aller Zeiten stattfinden, doch unter welchen Bedingungen? 

 

·        z.B. Artikel 3 der Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) – Recht auf Leben und Freiheit; Artikel 5 AEMR - Verbot der Folter; Artikel 10 AEMR – Anspruch auf faires Gerichtsverfahren:  Seit den Unruhen im März 2008 wurden 6000 Tibeter festgenommen und täglich werden es mehr. Ihr Verbleib und ihr Gesundheitszustand sind zumeist unbekannt. Bekannt jedoch ist, dass Folter und Misshandlung eine gängige Praxis in chinesischen Gefängnissen ist. 

 

·        z.B. Artikel 19 AEMR – Recht auf Meinungsäußerung und Informationsfreiheit; Artikel 20 AEMR – Recht auf Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit:

 

Die chinesische Regierung  hat alle ausländischen Beobachter und Journalisten aus Tibet verwiesen und geht seither unter Ausschluss der Weltöffentlichkeit gegen friedlich die Protestierenden vor.

Ein massives Militär- und Polizeiaufgebot, Hausdurchsuchungen und willkürliche Verhaftungen gehören zu Chinas Einschüchterungsstrategie  in Tibet.  Jede Form des friedlichen Protests wird von der chinesischen Polizei schnell und gewaltsam beendet.

 

·        z.B. Artikel 18 AEMR - Religionsfreiheit: Im Rahmen der  aktuell wieder ganz verstärkt eingesetzten Kampagne der „patriotischen Umerziehung“ werden insbesondere Nonnen und Mönche dazu gezwungen, in so genannten Denunzierungssitzungen ihren höchsten religiösen Führer, Seine Heiligkeit den Dalai Lama, zu schmähen. Seine Bilder sind in Tibet schon lange verboten.

 

 

Wir protestieren, weil Chinas Tibet-Politik gegen den Geist der Olympischen Idee verstößt.

Wir protestieren, weil das IOC mit seinem verantwortungslosen Verhalten die Werte der Olympischen Bewegung ad absurdum  führt.


…für Tibet?

 

Tibet war bis zu seiner völkerrechtswidrigen Besetzung durch China 1949/50 ein unabhängiges Land. Seit dem Einmarsch der chinesischen Volksbefreiungsarmee sind über 1,2 Millionen Tibeter durch Hunger, Folter oder Hinrichtung ums Leben gekommen. Durch die planmäßige Ansiedelung von Chinesen auf dem tibetischem Hochplateau sind die Tibeter mittlerweile zur Minderheit im eigenen Land geworden. Sie werden an der Ausübung ihrer Religion gehindert und werden  bis heute gegenüber den chinesischen Zuwanderern sozial, wirtschaftlich und politisch stark benachteiligt. Jedes Jahr flüchten Tausende Tibeter.

Seit dem 10. März 2008, dem Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes 1959, ist es im ganzen tibetischen Siedlungsgebiet zu Protesten gekommen. Diese wurden und werden von der chinesischen Staatsmacht mit aller Brutalität niedergeschlagen. Tibetische Klöster sind von der Außenwelt abgeschottet und die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Medikamenten ist unterbrochen. Die Bilanz der Unruhen beläuft sich auf bislang mindestens 200 Todesopfer und tausende Verletzte und Inhaftierte.

 

Wir protestieren für…

 

… ein Ende der chinesischen Besatzung

 

… ein Ende des gewaltsamen Vorgehens der chinesischen Polizei gegen    friedliche Demonstranten

 

… eine Ende der willkürlichen Inhaftierung Unschuldiger und ungerechte  Gerichtsverfahren

 

…  ein Ende der Menschenrechtsverletzungen, Folter und Todesstrafe

 

…  Religions-, Meinungs- und Demonstrationsfreiheit

 

… Pressefreiheit

 

… Chancengleichheit

…in Tibet!

 

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