15. März 2010 Neue Zürcher Zeitung

Bundesrat lehnt Treffen mit dem Dalai Lama ab

Bei seinem nächsten Besuch in der Schweiz soll der Dalai Lama nicht mit dem Bundesrat zusammentreffen. Das hat Aussenministerin Calmy-Rey klargestellt. Mehr...

15. März 2010 Neue Zürcher Zeitung

Tibetisches Jugendparlament tagt in Zürich

Junge Tibeter aus ganz Europa diskutieren vom 9. bis 11. April am «Ersten Tibetischen Jugendparlament Europas» in Zürich über aktuelle politische Themen. Der Dalai Lama will dem Parlament einen Besuch abstatten. Mehr...

11. März 2010 Radio Free Asia

Strenge Überwachung zum Jahrestag in Tibet

Auch zwei Jahre nach den Frühjahrs-Protesten von 2008 berichten Tibeter von drastischen Sicherheitsmaßnahmen. Die chinesischen Behörden in Lhasa haben die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zum 10. März abgeriegelt.  Mehr...

Tibet im Exil

Straßenszene in Dharamsala, Foto: Anna Momburg-Vanderpool
Straßenszene in Dharamsala

Aktuell leben etwa 135.000 Tibeter im Exil. Die Mehrzahl lebt in Indien (100.000) und Nepal (20.000). Zuflucht fanden viele Tibeter unter anderem auch in Bhutan (1.600), Nordamerika (10.000) und in der Schweiz sowie anderen Ländern Europas (4.000).

Seit 1960 lebt der Dalai Lama im indischen Dharamsala, am Fuße des Himalajas. Dort ist auch der Sitz der Tibetischen Regierung im Exil (Tibetische Zentralverwaltung) und anderer wichtiger tibetischer Institutionen. In Klein-Lhasa, wie der obere Teil der Stadt auch genannt wird, haben sich etwa achttausend Tibeter niedergelassen und sind darum bemüht, die im eigenen Land bedrohte Kultur zu bewahren. Viele der Einwohner sind Mönche und Nonnen, die nach Dharamsala kamen, um dort ein tibetisches Kloster zu besuchen und ihre Religion frei ausüben zu können.