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Tibet-Gesprächskreis des Deutschen Bundestages fordert Einsatz der Bundeskanzlerin

26. Oktober 2011 Tibet-Gesprächskreis des Deutschen Bundestages



Bundeskanzleramt
Bundeskanzlerin
Dr. Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1

10557 Berlin




 Berlin, 21. Oktober 2011

 

Einsatz für Tibet beim G20-Gipfel in Cannes

 

 

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,

 

die Situation in Tibet spitzt sich derzeit dramatisch zu. Die bekannt gewordenen Selbstverbrennungen von acht Mönchen und einer Nonne bereits in diesem Jahr verschärfen die Lage zu einer gefährlichen und explosiven Atmosphäre. Die chinesische Regierung reagiert mit weiteren militärischen und polizeilichen Machtdemonstrationen und unterdrückt brutal und massiv alle Formen des Widerstands. Schon geringe Anlässe führen zu Verhaftungen und Folter. Nicht selten wissen Familien über Jahre hinweg nicht, wo sich ihre Angehörigen befinden. Besonders betroffen sind die tibetischen Klöster mit ihren Nonnen und Mönchen. Das tibetische Volk leidet darunter sehr und lebt in dem Gefühl des kulturellen und religiösen Genozids.

 

Die Unterzeichner setzen sich im Tibet-Gesprächskreis des Deutschen Bundestages engagiert mit der Thematik auseinander und bitten Sie, sich beim bevorstehenden G20-Gipfel in Cannes für ein sofortiges Ende der chinesischen Gewalt gegen das tibetische Volk bei der chinesischen Führung einzusetzen.

Bitte machen Sie Ihren Einfluss geltend, damit die auch in der chinesischen Verfassung verankerten Grund- und Menschenrechte für das tibetische Volk gültig werden.

 

Mit dem mutigen Empfang S.H. des Dalai Lama im Kanzleramt haben Sie ein Zeichen gesetzt. Das tibetische Volk braucht weitere politische Unterstützung, insbesondere aus Europa. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass wirtschaftlicher Erfolg und Handelsbeziehungen gegen Menschenrechte aufgewogen werden.

 

Wir hoffen, dass Sie den G20-Gipfel dazu nutzen können, die chinesische Regierung aufzufordern, anstelle von Gewalt mit Dialog auf die legitimierten Anliegen der Tibeter zu reagieren.

 

Mit freundlichen Grüßen


Sabine Weiss, MdB

Harald Leibrecht, MdB

Sabine Bätzing-Lichtenthäler, MdB



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