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50 Jahre tibetischer Volksaufstand – Protestaktionen in über 20 deutschen Städten

9. März 2009 TID-Pressemitteilung

Berlin, 09.03.2009 – Am morgigen 50. Jahrestag des großen tibetischen Volksaufstands im Jahr 1959 veranstalten die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) und der Verein der Tibeter in Deutschland e.V. (VTD) Demonstrationen, Mahnwachen und Solidaritätskundgebungen in 24 deutschen Städten. Unter dem Motto „China, wach auf! Zeit für eine Lösung“ wird die chinesische Regierung aufgefordert, endlich ihre Tibet-Politik zu ändern. Die größten Veranstaltungen finden vor den chinesischen Vertretungen in Berlin, Frankfurt, Hamburg und München statt. In fast 1.000 deutschen Städten wird zudem auf Initiative der TID am 10. März offiziell die Tibet-Flagge gehisst.

Im Vorfeld des Jahrestags wurden in Tibet die Sanktionen durch chinesische Sicherheitskräfte massiv verschärft, Protestaktionen nehmen zu. „Die ganze Region Tibet ist dieser Tage ein Pulverfass“, so der Vorsitzende der TID Wolfgang Grader. „Wenn die chinesischen Sicherheitskräfte wieder gewaltsam gegen friedliche Demonstrationen vorgehen, kann die Situation in kürzester Zeit eskalieren.“

Dalha Agyitsang, Vorstand der TID und Mitglied des VTD, erklärt: „Der 10. März ist für uns Tibeter ein Tag der Trauer um die zahllosen Opfer, die für ihr Recht auf Freiheit ihr Leben ließen. Aber dieser Tag ist auch ein Symbol für die Fortsetzung unseres Kampfes für die Menschenrechte und für den Erhalt der tibetischen Kultur, Religion und Identität.“

Am 10. März 1959 begann der große Aufstand des tibetischen Volkes gegen die chinesische Fremdherrschaft. Der Dalai Lama musste fliehen, das Vorgehen der chinesischen Armee gegen die Aufständischen kostete Zigtausende das Leben. Nach dem 10. März 2008 kam es zu landesweiten Protesten, die brutal niedergeschlagen wurden.

Die TID fordert von der chinesischen Regierung, ihre Tibet-Politik grundlegend zu ändern und eine echte Lösung für das Tibet-Problem zu finden, die dem tibetischen Volk Selbstbestimmung und die Einhaltung der Menschenrechte in ihrem Land garantiert.

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