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Frau von inhaftiertem tibetischen Filmemacher in Berlin: Gespräche mit Bundespolitikern

8. Oktober 2010 TID-Pressemitteilung

Berlin, 8.10.2010 - Die Frau des inhaftierten tibetischen Filmemachers Dhondup Wangchen hat in Berlin um Unterstützung für ihren Ehemann gebeten. In Gesprächen mit dem Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung Markus Löning sowie Vertretern des Tibet-Gesprächskreises und des Menschenrechtsausschusses wies sie insbesondere auf den schlechten Gesundheitszustand ihres Mannes hin.  

Dhondup Wangchen ist im Gefängnis schwer erkrankt, Medikamente werden ihm verweigert, zudem muss er schwere körperliche Arbeit verrichten, sagte Lhamo Tso. „Mein Mann hat nur das getan, was in anderen Ländern ein selbstverständliches Recht ist - seine Meinung zu äußern. Dafür nimmt man ihm sechs Jahre seines Lebens.“

Auch der FDP-Abgeordnete Harald Leibrecht  fordert in einer Mitteilung des Tibet-Gesprächskreises die Freilassung von Dhondup Wangchen: „Meinungsfreiheit und Offenheit sind von zentraler Bedeutung für eine demokratische Entwicklung Chinas, wie auch für eine friedliche Lösung der Tibetfrage.“ Der GRÜNEN-Abgeordnete Manuel Sarrazin fügte hinzu: „Dhondup Wangchens Fall steht symbolisch für die politischen Repressalien, mit den sich die tibetische Zivilgesellschaft konfrontiert sieht. Die internationale Gemeinschaft darf hier nicht stumm zusehen, sondern muss deutliche Worte finden.“

Der Filmemacher Dhondup Wangchen wurde 2009 von einem chinesischen Gericht zu sechs Jahren Haft verurteilt, weil er mit seinem heimlich gedrehten Film "Leaving Fear Behind" Aussagen von Tibetern zu den Olympischen Spielen, der chinesischen Herrschaft und dem Dalai Lama dokumentiert hat. Der Film ist nur wenige Tage vor den Protesten im März 2008 außer Landes geschmuggelt worden. Lhamo Tso lebt seit ihrer Flucht ins indische Exil unter erschwerten Bedingungen und muss neben vier Kindern auch die Eltern des Ehemanns versorgen.

Lhamo Tso war auf Einladung der International Campaign for Tibet (ICT) und der Tibet Initiative Deutschland (TID) in Berlin.
 
Pressekontakt: Nicolas Schmitt, Tel. 030-42081534, Mobil 0176-96739146, presse@tibet-initiative.de, www.tibet-initiative.de

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