15. April 2014 Radio Free Asia

Weitere Selbstverbrennung in Kardze

Heute verbrannte sich in Tawu, Kardze, der 32-jährige Thinley Namgyal. Er erlag seinen schweren Verletzungen. Die chinesischen Behörden reagierte mit verstärkten Kontrollen und unterbrachen unter anderem das Mobilfunknetz.  Mehr...

9. April 2014 Radio Free Asia

Junger Tibeter wegen Einzelprotest verhaftet

In Manikengo, Dege, Sichuan, wurde am Dienstag ein junger Tibeter verhaftet. Er hatte Flyer verteilt und öffentlich gegen Pekings Tibet-Politik protestiert.  Mehr...

8. April 2014 Radio Free Asia

Chinesische Behörden veranlassen Zerstörung von Gebetsmühlen

In Amdo haben chinesische Behörden ein lokales Krankenhaus aufgefordert, 24 Gebetsmühlen zu zerstören. Diese waren 2010 installiert und der Heilung von Krankheiten gewidmet worden.  Mehr...

Stand up for Tibet – Stoppt die Gewalt

Selbstverbrennung als Protest gegen die chinesische Unterdrückungspolitik

Neben den täglichen Berichten von Unterdrückung, Verhaftungen und Folter schockiert besonders die steigende Zahl der Selbstverbrennungen in Tibet. Diese Protestform hatte es bereits in der Vergangenheit vereinzelt gegeben. Seit der Selbstverbrennung des Mönches Tapey im Februar 2009 in Ngawa (tibetische Provinz Amdo) haben sich unter chinesischer Herrschaft jedoch mindestens 131 Tibeter zu diesem Schritt entschlossen. Position der TID  

Hintergründe

Mit den zunehmenden Selbstverbrennungen hat der Tibet-Konflikt eine neue Eskalationsstufe erreicht. Ursachen sind die anhaltende chinesische Unterdrückungspolitik in Tibet sowie die Repressionen gegenüber der tibetischen Bevölkerung, die seit den landesweiten Protesten 2008 weiter verschärft wurden. Mehr

Aktiv werden!

Fordern Sie die internationale Gemeinschaft dazu auf, sich unverzüglich für ein Ende der Unterdrückungspolitik in Tibet einzusetzen. Unterschreiben und verbreiten Sie die Enough-Online-Petition.

Helfen Sie außerdem, indem Sie die politische Arbeit der TID unterstützen.

Politische Statements

Sowohl deutsche als auch internationale Politiker nahmen Stellung zur Situation in Tibet. Die TID zeichnete u.a. Video-Statements mit dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses Ruprecht Polenz (CDU/CSU), dem menschenrechtspolitischen Sprecher von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Volker Beck sowie den Kovorsitzenden des Tibet-Gesprächskreises Harald Leibrecht (FDP) und Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) auf. Mehr

Die Selbstverbrennungen in den Medien

Die chinesische Polizei hat die Gebiete, in denen es zu Selbstverbrennungen und Massendemonstrationen gekommen ist, militärisch abgeriegelt. Dennoch ist es Journalisten wiederholt gelungen, versteckte Aufnahmen in den Krisenregionen zu machen. Mehr