4. Februar 2012 Phayul (Engl.)

Drei weitere Selbstverbrennungen in Serthar

Am Freitag ist es in Serthar zu drei weiteren Selbstverbrennungen gekommen. Es wird befürchtet, dass eines der Opfer nicht überlebt hat. Mehr...

2. Februar 2012 Deutschlandradio

China-Besuch der Bundeskanzlerin: Exil-Tibeter fordern klare Worte

Bei ihrem China-Besuch sollte Kanzlerin Merkel die Lage in Tibet ansprechen, fordert TID-Vorstandsmitglied Tsewang Norbu. Man dürfe dieses Thema nicht aus Rücksicht auf wirtschaftliche Interessen verschweigen. Mehr...

30. Januar 2012 TID-Pressemitteilung

Chinesisches Kulturjahr: „Kritischer Diskurs über Menschenrechte muss gewährleistet sein“

Berlin, 30.1.2012 – Am Montagabend ruft die Tibet Initiative Deutschland (TID) zu einer Demonstration vor dem Konzerthaus Berlin auf. Anlass ist die Eröffnung des Chinesischen Kulturjahres 2012 in Deutschland. „Die chinesische... Mehr...

Zeitleiste

Ca. 50.000 v. Chr. Erste Besiedlung des tibetischen Hochlandes durch mongolische Nomadenvölker.
   
2. Jh. v. Chr. Lokale Fürstentümer entstehen; die Bön-Religion verbreitet sich.
   
127 v. Chr. Die tibetische Kultur entsteht im Tal des Tsangpo; Nyarti Tsenpo gründet die Yarlung-Dynastie.
   
620-649 König Songtsen Gampo regiert, er vereint Tibet zu einem Großreich.
   
842 Ende des tibetischen Königtums; das Reich zerfällt und wird von rivalisierenden Provinzfürsten regiert.
   
1206 Dschingis Khan wird zum Herrscher der Mongolen ausgerufen und beginnt mit der Eroberung weiter Teile Asiens.
   
1244-1247 Die tibetischen Provinzfürsten ergeben sich kampflos; Tibet wird ins mongolische Reich eingegliedert.
   
1279-1368 Die mongolische Yuan-Dynastie herrscht über China.
   
1578 Sonam Gyatso wird von den Mongolen zum 3. Dalai Lama ernannt. Seine beiden Vorgänger erhalten posthum den Titel.
   
1617-1680 Der 5. Dalai Lama regiert und etabliert die Gelugpa-Herrschaft in Tibet.
   
1644-1912 Die Manchu erobern Peking und setzen die Qing-Dynastie ein.
   
1717-1720 Die westmongolischen Dsungaren fallen in Tibet ein, werden aber durch die Manchu-Truppen vertrieben.
   
1904 Einfall der britischen Truppen in Tibet. Der 13. Dalai Lama flüchtet ins Exil.
   
1909 Der Dalai Lama kehrt nach Lhasa zurück.
   
1910 Die Manchu-Soldaten fallen in Tibet ein, der Dalai Lama flüchtet nach Indien.
   
1912 Sturz der Manchu in China. Die Truppen werden zurückgedrängt. Der Dalai Lama kehrt zurück und erklärt Tibets Unabhängigkeit.
   
1913-1950 Unabhängigkeit Tibets. Der Dalai Lama modernisiert das Land und isoliert es nach außen.
   
1933 Der 13. Dalai Lama stirbt.
   
1935 Geburt des 14. Dalai Lama.
   
1949 Ausrufung der Volksrepublik China unter der Führung Mao Tse-tungs.
   
1950 Die Volksbefreiungsarmee marschiert in Tibet ein.
   
1951 Das 17-Punkte-Abkommen wird unter Druck unterzeichnet. Die chinesischen Truppen fallen in Lhasa ein.
   
1959 Am 10. März beginnt in Lhasa der Volkaufstand. Der Dalai Lama flüchtet am 17. März ins Exil. Der Aufstand wird blutig niedergeschlagen.
   
1965 Die Autonome Region Tibet (TAR) wird von Peking ausgerufen.
   
1966-1976 Die Große Proletarische Kulturrevolution bringt Terror und Zerstörung über Tibet.
   
1987-1989 Aufstände in Tibet; in Lhasa wird das Kriegsrecht verhängt.
   
1988 Der Dalai Lama schlägt den „Mittleren Weg“ ein und fordert echte Autonomie statt Unabhängigkeit.
   
2002-2008 Acht Gesprächsrunden zwischen Vertretern des Dalai Lama und der chinesischen Regierung.
   
2008 Im März kommt es zu heftigen Unruhen in Tibet. Nach den Olympischen Spielen erklärt die chinesische Regierung die Verhandlungen mit Tibet für gescheitert. Ein Sondertreffen von Exil-Tibetern in Dharamsala entscheidet vorerst am Mittleren Weg festzuhalten.