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Alicia Barreda Pérez

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„Xi, Dialog statt Gewalt in Tibet!“

28. März 2014 TID-Pressemitteilung

Zum Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Berlin haben die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) und der Verein der Tibeter in Deutschland (VTD) heute vor dem Schloss Bellevue und vor dem Bundeskanzleramt demonstriert. Tibet-Unterstützer haben mit einem großen Banner „Xi, Dialog statt Gewalt in Tibet!“ und einem Fotostunt Xi Jinping dazu aufgefordert, die Gewalt in Tibet zu beenden und stattdessen in den Dialog mit der tibetischen Exilregierung zu treten.


„Seit Xi Jinping vor einem Jahr zum Staatspräsidenten Chinas ernannt wurde, hat er keine Anstalten gemacht, die chinesische Tibet-Politik zu ändern. Stattdessen fährt er, genau wie seine Vorgänger, einen harten militärischen Kurs in Tibet, der nur zu wachsenden Spannungen und zu einer Verschärfung des Konflikts geführt hat.“, sagt Nadine Baumann, Geschäftsführerin der TID.

Die Tibet Initiative Deutschland e.V. hat im Vorfeld des Staatsbesuches auch zu einer Brief-Aktion an Kanzlerin Merkel aufgerufen. Tibet-Unterstützer haben Merkel per Mail, Fax oder Brief dazu aufgefordert, die Menschenrechtssituation in Tibet anzusprechen und sich für ein Ende der chinesischen Unterdrückungspolitik einzusetzen.

„Wer zu 129 Selbstverbrennungen schweigt, macht sich mit schuldig. Merkel muss ihre guten Beziehungen zu China nutzen und eine Wiederaufnahme des Dialogs mit der tibetischen Exilregierung einfordern. Denn der Dialog ist der einzige Weg, eine friedliche Lösung zu finden und die Gewalt zu beenden“, sagt Dundup, Vorstandmitglied beim VTD-

Fotos von der Demonstration und vom Fotostunt zur Verwendung finden Sie hier: http://www.flickr.com/photos/tibetinitiative/sets/72157643054326913/

Hier finden Sie die Brief-Aktion an Merkel sowie den Bericht  „Xi Jinping´s Tibet Challenge. 60 Years of Failed Policies in Tibet".

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