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Alicia Barreda Pérez

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Olympia-Protest: Tibet Initiative Deutschland gibt Startschuss zum „Protestival für Tibet“

7. August 2008 TID-Pressemitteilung

Berlin, 07.08.2008 – Einen Tag vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking beginnt das deutschlandweite Protestival für Tibet. Mit über 50 Aktionen in 30 Städten macht die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) auf die anhaltend dramatische Menschenrechtssituation in Tibet aufmerksam. Der Startschuss fällt heute mit einem Dutzend Veranstaltungen, etwa in Berlin, Köln und Frankfurt.

Seit den März-Unruhen herrscht in Tibet praktisch immer noch Kriegsrecht. „Ziehen wir heute, einen Tag vor den Spielen, Bilanz, dann wird deutlich: Peking hat sich mit seinem Vorgehen in Tibet und mit seiner fortwährenden Einschränkung entscheidender Freiheitsrechte als Gastgeber disqualifiziert“, so Wolfgang Grader, Vorsitzender der TID. „Wir schauen uns nicht tatenlos die Propagandaspiele eines autoritären Regimes an. Unser Protest gilt der längst überfälligen Verwirklichung von Freiheit, Gerechtigkeit und Selbstbestimmung in Tibet und China.“

Dalha Agyitsang, Exil-Tibeterin und TID-Vorstand, erklärt: „Während Peking feiert, leidet die tibetische Bevölkerung unter stärksten Repressionen. Peking muss endlich erkennen, dass Ruhe und Harmonie in Tibet nur durch einen Wandel zu mehr Demokratie und Menschenrechten in China möglich sind. Dazu gehört auch, den Dalai Lama zu entdämonisieren und mit ihm in einen substantiellen Dialog zu treten.“
Die internationale Staatengemeinschaft ist aufgefordert, sich auch nach den Spielen durch eine aktive Förderung des sino-tibetischen Dialogs für eine Lösung der Tibet-Frage einzusetzen.

Das Protestival für Tibet ist Ausdruck der großen Solidarität der deutschen Bevölkerung mit Tibet. Prominente Unterstützung findet die Kampagne durch Claudia Roth, Michael Greis, Lisa Fitz, Dr. Franz Alt, Ralf Bauer und die Band 2raumwohnung.


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