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China unterdrückt Meinungsfreiheit - Bundesweite Tibet-Aktionen zum Tag der Menschenrechte

9. Dezember 2008 TID-Pressemitteilung

Berlin, 9.12.2008 – Zum 60. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte am morgigen Mittwoch führt die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) Vorträge, Aktionen und Mahnwachen in 11 deutschen Städten durch. Schwerpunkt ist die Forderung nach der Freilassung des tibetischen Filmemachers Dhondup Wangchen, der seit März inhaftiert ist, nachdem er seine Landsleute zur Situation in Tibet interviewt hatte.

„Der Fall Dhondup Wangchen ist beispielhaft für die Unterdrückung der Meinungsfreiheit in Tibet“, erklärt Wolfgang Grader, Vorsitzender der TID. „Mit unseren Aktionen und Unterschriftensammlungen an den chinesischen Präsidenten Hu Jintao wollen wir erreichen, dass die derzeit herrschenden Repressionen in Tibet beendet und die Menschenrechte auch in Tibet gewahrt werden.“

Golog Jigme, der Partner des Filmemachers, war nach sieben Monaten freigelassen worden und berichtete von schweren Folterungen. „Durch internationalen Druck muss so auch Dhondup Wangchen wieder auf freien Fuß gesetzt werden, der lediglich den Menschen in Tibet eine Stimme verliehen hat“, fordert Grader. Der Dokumentarfilm „Leaving Fear Behind“, der aus den Aufnahmen des Filmemachers entstanden ist und authentisch die Sorgen und Nöte der Tibeter darstellt, wird derzeit weltweit in Kinos und bei Tibet-Aktionen vorgeführt.

Gleichzeitig hat die TID zum Tag der Menschenrechte über tausend Unterschriften an die neue UN-Hochkommissarin für Menschenrechte Navanethem Pillay übermittelt. In der Petition wird Pillay aufgefordert, Tibet auf die Agenda der Vereinten Nationen zu setzen und sich gegenüber China für die Einhaltung internationaler Menschenrechtsstandards stark zu machen.

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