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Keine Arbeit für Tibeter: TID kritisiert Diskriminierung durch Apple-Zulieferer in China

7. August 2013 TID-Pressemitteilung

Berlin, 07.08.2013 – Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) fordert den Computerhersteller Apple dazu auf, den Diskriminierungen gegen Tibeter, Uiguren und Hui beim chinesischen Zulieferer Pegatron sofort ein Ende zu setzen. Nach einem neuen Bericht der  Menschenrechtsorganisation China Labour Watch in  New York  schließt der Apple-Zulieferer Pegatron in China Tibeter als Arbeitnehmer  in seinen Werken aus.

„Wir finden solche Politik höchst besorgniserregend“, so TID-Vorstand Tsewang Norbu.  „Es kann nicht sein, dass Tibeter von der Arbeit in chinesischen Firmen ausgeschlossen werden. Deshalb fordern wir von Apple eine sorgfältige Prüfung und gegebenenfalls das sofortige Ende solcher Diskriminierungen!“

Der Bericht von China Labour Watch offenbart skandalöse Arbeitsbedingungen in drei Fabriken von Pegatron in China. Neben übermäßigen Überstunden, Billiglöhnen und Misshandlungen wird auch die diskriminierende Einstellungspraxis des Unternehmens gegenüber Tibetern, Uiguren und Hui verurteilt.

„Als multinationaler Konzern ist Apple dafür verantwortlich, dass tibetische Arbeitnehmer von seinen Zulieferern nicht diskriminiert werden und der Zugang zur Arbeit gleichberechtigt ist“,  so Norbu.

Pegatron hat seinen Firmensitz wie Foxconn in Taiwan, lässt aber auch viel in China produzieren. Pegatron fertigt laut Bericht bereits einen kleinen Teil des Apple-Smartphones und habe im vergangenen Jahr damit begonnen, das iPad Mini zu produzieren.

Report von China Labour Watch: http://www.chinalaborwatch.org/pdf/apple_s_unkept_promises.pdf


Pressekontakt: Daniela Singhal, Tel. 030-42081534, presse@tibet-initiative.de


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