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Alicia Barreda Pérez

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UN-Menschenrechtsrat: Kein Sitz für China. Stand Up For Tibet!

26. Oktober 2013 TID-Pressemitteilung

Berlin, 26.10.2013 - Mit einem Flashmob auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor hat die Tibet Jugend der Tibet Initiative Deutschland e.V. heute auf die anstehende Wahl Chinas in den UN-Menschenrechtsrat Anfang November aufmerksam gemacht. Mehr als 30 Aktivistinnen und Aktivisten haben sich mit Tibet-Flaggen auf den Boden gelegt und ein Banner mit dem Slogan gezeigt: „UN: China Fails Human Rights! Stand Up for Tibet“.

Am 12. November 2013 kandidiert China für einen der vier freien Plätze im UN-Menschenrechtsrat. „Die UN-Generalversammlung soll China nur in den Menschenrechtsrat aufnehmen, wenn die Menschenrechts-verletzungen in Tibet ein Ende haben“, so Nina Liebhaber, Sprecherin der Tibet Jugend. „Über 120 Selbstverbrennungen in Tibet zeigen, dass die Situation in Tibet immer dramatischer wird.“

Zuletzt war China bis Ende 2012 Mitglied des UN-Menschenrechtsrates gewesen. Am vergangenen Dienstag wurde die Volksrepublik im Rahmen der „Allgemeinen Länderprüfung“ (Universal Periodic Review/UPR) beim UN-Menschenrechtsrat in Genf u.a. von Deutschland für seine Tibet-Politik kritisiert. „Sollte China trotz der Kritiken ohne Bedingungen in den Menschenrechtsrat aufgenommen werden, steht die Glaubwürdigkeit der UNO auf dem Spiel!“, so Nina Liebhaber. „Daher sollte Deutschland bei der UN-Generalversammlung mit NEIN gegen die Aufnahme Chinas in den Menschenrechtsrat stimmen!“. Nur wenn China der UN-Menschenrechts-kommissarin Navi Pillay Zugang zu Tibet gewährt, die Zwangsansiedlung der Nomaden beendet und die patriotische Umerziehung in Klöstern, Schulen und Gemeinden stoppt, sei eine Aufnahme in den Menschenrechtsrat gerechtfertigt.

Erst kürzlich gab es Berichte über das gewaltsame Vorgehen gegen Tibeter in der Region Driru, Präfektur Nagchu. Am 6. Oktober wurden mehr als 60 Tibeter verletzt, als chinesische Sicherheitskräfte auf tibetische Demonstranten schossen, welche die Freilassung eines politischen Gefangenen forderten. In der Region Driru kam es außerdem zu Festnahmen von Tibetern, die sich geweigert hatten, die chinesische Flagge zum chinesischen Nationalfeiertag am 1. Oktober an ihren Häusern zu hissen.

Bilder zur Aktion: http://on.fb.me/HlH368

 

Pressekontakt: Julia Kirchner, Tel.: 0049-157-88587789, E-Mail: assistenz@tibet-initiative.de.

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