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Pressekontakt

Alicia Barreda Pérez

presse@tibet-initiative.de

Tel.: 030 |42081534

Tausende fordern Ende der Gewalt in Tibet

10. März 2014 TID-Pressemitteilung

10. März 2014: Bundes- und weltweite Protestaktionen für Tibet

Tausende fordern Ende der Gewalt in Tibet

Berlin, 10. März 2014. Bundesweit finden heute in rund 30 Städten Protestaktionen gegen anhaltende Menschenrechtsverletzungen in Tibet statt. Die Aktionen sind Teil der Kampagne „Flagge zeigen für Tibet!“ der Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID). In Hamburg, Frankfurt und München finden jeweils Kundgebungen vor den chinesischen Konsulaten statt. In Berlin hält die TID am Nachmittag eine Mahnwache vor der chinesischen Botschaft mit 127 Portraits der Selbstverbrennungsopfer seit 2009 ab. Nicht nur Tibeter und Tibet-Unterstützer gehen heute auf die Straße, um ihre Solidarität mit Tibet zu zeigen. Auch hunderte Städte, Gemeinden und Landkreise in ganz Deutschland hissen als Teilnehmer der Kampagne an öffentlichen Gebäuden die tibetische Flagge.

„In Tibet werden die Menschenrechte mit Füßen getreten. 127 Selbstverbrennungen von Tibetern seit 2009 sind das Ergebnis der anhaltenden Unterdrückungspolitik der chinesischen Regierung. Mit unseren Aktionen fordern wir, dass die chinesische Regierung die Gewalt beendet, internationale Beobachter ins Land lässt und den Dialog mit der tibetischen Exilregierung wieder aufnimmt“, sagt Anna Momburg-Vanderpool, Kampagnenreferentin der TID.

Unterstützt von Bundespolitikern, wie Michael Brand (CDU), Claudia Roth (Bündnis 90/Grünen), Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) und dem Europaabgeordneten Thomas Mann (CDU) sendet die TID heute ein unübersehbares Zeichen der Solidarität nach Tibet. Auch Persönlichkeiten wie Liao Yiwu, Judith Holofernes, Ralf Bauer und Benno Fürmann unterstützen die Kampagne.

„Den Tibetern wird jedes Recht auf Selbstbestimmung genommen. Das darf von der internationalen Gemeinschaft, das heißt, auch von unserer Bundesregierung, nicht länger geduldet werden. Ende März kommt der chinesische Regierungschef Xi Jinping nach Berlin. Merkel muss sich deutlich für die Rechte der Tibeter aussprechen. Wir erwarten, dass sie die chinesische Regierung dazu auffordert, den Dialog mit den Tibetern wieder aufzunehmen und die Gewaltspirale zu beenden“, sagt Momburg-Vanderpool.

Weltweit finden heute in rund 20 Ländern anlässlich des 55. Jahrestages des tibetischen Volksaufstandes von 1959 Aktionen für Tibet statt.

Bericht zur aktuellen Lage in Tibet mit Fallbeispielen von Selbstverbrennungen

Den aktuellen Bericht „Flames in Tibet. Five years of resistance” finden Sie hier: www.tibet-initiative.de/de/publikationen/flames_in_tibet. Der Bericht wurde vom International Tibet Network verfasst. Ein weltweiter Zusammenschluss von über 190 Tibet-Organisationen, darunter auch die TID.

Pressekontakt: Alicia Barreda Pérez, E-Mail: presse@tibet-initiative.de, Tel.: 030 42081534, Mobil: 0176 98 60 76 50

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