Tibet Initiative Deutschland

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Tibetfest am 17. Juli in München

23. Juli 2010 phayul.com

Nepal liefert zwei tibetische Flüchtlinge an den chinesischen Grenzschutz aus

Unter Mißachtung des sogenannten "Gentleman's Agreement" mit dem UNHCR hat die nepalesische Polizei zwei Tibeter im Distrikt Humla, Nepal, festgenommen und den chinesischen Grenzschutzsoldaten überstellt.  Mehr...

21. Juli 2010 Human Rights Watch (engl.)

Neuer Bericht belegt brutale Gewalt gegen Tibeter

Ein neuer Bericht von Human Rights Watch belegt die Anwendung brutaler Gewalt gegen protestierende Tibeter im Jahr 2008. Die Dokumentation beruht auf über 200 Zeugenaussagen.  Mehr...

20. Juli 2010 Phayul.com

Größtes Bergbauprojekt in der "TAR" gestartet

Im Dorf Gyama nahe Lhasa wurde die bislang größte Mine der "Autonomen Region Tibet" in Betrieb genommen. Seit die Einheimischen 2009 einen Stopp des Projekts verlangten, wird die Region streng militärisch überwacht. Mehr...

Tibet im Europäischen Parlament

Europaparlament, Foto: norrebrogade
Tibet-Aktion im Europaparlament am 10. März 2010

Das Europäische Parlament (EP) beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Tibet. Dies dokumentieren die Resolutionen der letzten Jahre. Mit seinen Entschließungen setzt das Europäische Parlament Maßstäbe zur Lösung der Tibet-Frage, an denen sich die einzelnen EU-Mitgliedstaaten orientieren sollen. In diesem Sinne handelt es sich um Empfehlungen, die keinen rechtlich bindenden Charakter haben.

Am 6. Juli 2000 verabschiedete das EP eine Resolution, in der es "alle Mitgliedstaaten ersucht, ernsthaft die Möglichkeit zu prüfen, die Tibetische Regierung im Exil als legitime Vertretung des tibetischen Volkes anzuerkennen ..."

Dieser Beschluss wartet bis heute auf Umsetzung. Daher unterstützen wir die Tibet Europe Campaign. Diese ist ein Zusammenschluss von europäischen Tibet-Organisationen, die die Mitglieder des EP dazu auffordern, eine neue Resolution einzubringen und darin ausdrücklich an die Mitgliedstaaten zu appellieren, die Tibetische Regierung im Exil anzuerkennen. Beteiligen Sie sich an dieser europaweiten Kampagne!

Damit Europa in der Tibet-Frage mit einer Stimme spricht, fordern wir die Europäische Gemeinschaft zusätzlich dazu auf, einen Tibet-Beauftragten zu ernennen, der sich ebenfalls für einen substanziellen Dialog einsetzt.  

Der Dalai Lama hat bereits mehrfach vor dem Europäischen Parlament gesprochen, zuletzt am 4. Dezember 2008. Wie schon in seiner historischen Straßburger Rede vom 15. Juni 1988 erklärte er, dass er keine Loslösung aus dem chinesischen Staatsverband anstrebt und auf die völkerrechtliche Souveränität zugunsten einer echten Autonomielösung verzichtet.

Die 1989 gegründete Tibet Intergroup (TIG) im EP hat sich zum Ziel gesetzt, das Thema Tibet immer wieder auf die politische Agenda zu setzen. Die TID arbeitet eng mit der Tibet Intergroup zusammen. Auf Einladung der TIG hat die TID bereits mehrfach an Sitzungen und Konferenzen zu Tibet in Straßburg und Brüssel teilgenommen.