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Der Deutsche Bundestag
Erst Ende der 1980er Jahre wurde Tibet zum Thema in der deutschen Politik. Die Bundestagsabgeordneten der Grünen Gert Bastian, Petra Kelly und Herbert Rusche machten am 16. Juni 1986 mit einer Bundestagsanfrage zu Tibet auf die Problematik aufmerksam. Doch seither hat sich nur wenig getan. Der Bundestag verabschiedete zwischen 1987 und 2002 verschiedene Resolutionen zu Tibet, doch letztlich wurde keine der enthaltenen Forderungen umgesetzt.
Im Mai 1995 gründete sich anlässlich einer Anhörung zu Tibet im Auswärtigen Ausschuss der Tibet-Gesprächskreis (TGK). Der TGK ist ein interfraktioneller Zusammenschluss von Abgeordneten und sieht seine Aufgabe darin, im Parlament ein Bewusstsein für die Tibet-Problematik zu schaffen. Aktuell übernehmen Sabine Weiss (CDU/CSU), Harald Leibrecht (FDP), Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) und Manuel Sarrazin (Bündnis90/Die Grünen) den Vorsitz.
Wir arbeiten eng mit dem Tibet Gesprächskreis, interessierten Abgeordneten, Fraktions- und Ausschussmitarbeitern zusammen. In der Regel befassen sich der Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe und der Auswärtige Ausschuss mit Tibet. Je nach thematischem Schwerpunkt sind aber gelegentlich auch andere Ausschüsse beteiligt, wie z.B. der Sportausschuss im Olympiajahr 2008.



