Hinrichtungen jetzt stoppen!
Trotz internationaler Proteste wurden am 20. Oktober 2009 in Lhasa die ersten Todesurteile im Zusammenhang mit den Unruhen vom März 2008 vollstreckt: Lobsang Gyaltsen und Loyak (von chinesischer Seite bestätigt) sowie laut Berichten tibetischer-Exilorganisationen auch Penkyi und eine weitere Person.
Am 8. April 2009 hatte das Mittlere Volksgericht in Lhasa die Tibeter Lobsang Gyaltsen (keine Altersangabe) und Loyak (25 Jahre alt) wegen Brandstiftung zum Tode verurteilt.
Am 21. April 2009 wurde die Tibeterin Penkyi (21 Jahre alt) ebenfalls wegen Brandstiftung mit Aufschub zum Tode verurteilt.
Bei den Verhandlungen wurden weitere junge Tibeter und Tibeterinnen zum Tode mit Vollstreckungsaufschub bzw. lebenslänglicher Haft verurteilt.
Bitte schicken Sie Briefe und E-Mails an die chinesischen Vertretungen in Deutschland.
Hier finden Sie einen Mustertext und die entsprechenden Adressen.
Fordern Sie den Justizminister Wu Aiying dazu auf:
Machen Sie mit ... (Aktion auf englisch)

Anlässlich der Todesurteile fordern Václav Havel, Prinz Hassan Bin Talal, Desmond Tutu und andere die Chinesische Regierung in einer Petition auf, die Urteile mit sofortiger Wirkung zu widerrufen und ein Verfahren nach internationalen Standards zu gewährleisten. Über 90 prominente Unterstützer haben sich diesem Appell bereits angeschlossen, darunter - auf Initiative der TID - die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Claudia Roth, Bundesminister a.D. Dr. Heiner Geißler, Autor und Moderator Roger Willemsen, Kabarettistin Lisa Fitz, die Journalisten Dr. Franz Alt und Bigi Alt sowie MdB Florian Toncar (FDP). Vollständige Liste der Unterzeichner ...
Gerade mal 13-jährig kam Ngawang Sangdrol, bekannt geworden durch ihr Schicksal als eine der singenden Drapchi-Nonnen, wegen ihres friedlichen Protests gegen die chinesische Besatzung für über 11 Jahre ins Gefängnis. Dank des internationalen Drucks von Exiltibetern und Tibet-Unterstützern wurden sie und ihre Gefährtinnen freigelassen. Schauen Sie sich hier den Appell der ehemaligen politischen Gefangenen an: