Umweltkampagne

Die völker- und menschenrechtswidrige Besetzung 1949/50 durch die Volksrepublik China hat nicht nur das tibetische Volk und seine kulturelle, religiöse und politische Identität, sondern auch die natürlichen Lebensräume des Hochplateaus in einen Zustand höchster Gefahr gebracht. Die fortschreitende Zerstörung der Umwelt ist das Resultat einer rücksichtlosen Ausbeutung von Tibets natürlichen Ressourcen durch die chinesischen Besatzer. Ob der Abbau von Bodenschätzen, die Abholzung der tibetischen Wälder oder die Stauung und Umleitung von Tibets Flüssen, Chinas Raubbau verfolgt allein das Ziel, genug Energie und Mineralien für sein eigenes Wirtschaftswachstum bereitzustellen – und zwar leichtfertig auf Kosten von Tibets Umwelt. Chinas ausbeuterische Handlungsweise ist dabei nicht nur ein Verbrechen an dem Land mit seinen einzigartigen Ökosystemen, sondern auch an der tibetischen Bevölkerung, die die Folgen dieser Umweltzerstörung – Trinkwassermangel, Hungersnöte, Krankheiten, Vertreibung – tragen müssen.
Tibets Umweltprobleme sind von globaler Bedeutung und erfordern dringend unseren Einsatz. Tibets Umwelt geht uns alle an!
Informieren Sie sich jetzt und machen Sie mit!
Aktion für Politische Gefangene

„Heute gibt es Menschen, die sagen, wir bräuchten den Dalai Lama nicht. Doch der Dalai Lama ist derjenige, den wir sechs Millionen Tibeter wirklich brauchen“.
Für die friedliche Äusserung seiner Überzeugung wurde der tibetische Nomade Runggye Adrak zu acht Jahren Haft verurteilt. Die TID setzt sich für seine sofortige Freilassung ein. Unterzeichnen auch Sie unsere Petition!
Weitere Informationen
Die Ausgaben 2/2010 und 3/2010 unserer Zeitschrift Brennpunkt TIBET berichten ausführlich über die ökologische Situation in Tibet. Das karge Hochland von Tibet war schon immer sehr empfindlich gegenüber menschlichen Eingriffen. Der erste Teil klärt über die vielfältigen Schädigungen unter der chinesischen Besetzung auf, sei es durch Überweidung, die großflächige Abholzung oder die schonungslose Wilderei.
Im zweiten Teil geht es um die neueren Entwicklungen im Bereich Bergbau, Straßenbau,Energiewirtschaft - d.h. vor allem riesige Staudammprojekte - und Klimawandel sowie deren Auswirkungen auf die Umwelt in Tibet und den angrenzenden Ländern.