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Aktion für politische Gefangene
FREE ME! Runggye Adak

- Runggye Adak
Am 1. August 2007 wurde in Lithang der tibetische Nomade Runggye Adak von der chinesischen Polizei verhaftet. Grund dafür war eine Rede, die er während der Eröffnungszeremonie des alljährlich stattfindenden Pferderennens in Lithang gehalten hatte, in der er unter anderem die Rückkehr des Dalai Lama forderte:
„Heute gibt es Menschen, die sagen, wir bräuchten den Dalai Lama nicht. Doch der Dalai Lama ist derjenige, den wir sechs Millionen Tibeter wirklich [brauchen]“.
Achtung! Folgendes Videomaterial zeigt Runggye Adak bei seiner mutigen Ansprache. Zum Video...
Im Anschluss an seine Rede wurde er von der Polizei festgenommen. Mehrere Hundert Tibeterinnen und Tibeter zogen vor die Polizeistation und verlangten seine sofortige Freilassung. Einen Tag nach diesem Vorfall stürmten Soldaten das Heimatdorf von Runggye Adak und nahmen drei weitere Tibeter fest, darunter auch seinen Neffen Adak Lopoe.
Runggye Adak hat von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht und auf friedliche Weise seine Überzeugung ausgesprochen. Dafür wurde er am 20. November 2007 zu acht Jahren Haft verurteilt.
Vor Gericht soll Runggye Adak gesagt haben: “Ich wollte die Rückkehr des Dalai Lama. Ich wollte diesem Anliegen der Tibeter sowie ihrem Leid Ausdruck verleihen, was uns sonst nicht erlaubt ist. Das hat mich traurig gemacht und zu meiner Handlung bewogen.“
Angesichts dieses Unrechts fordert die TID Runggye Adaks sofortige Freilassung.
Bereits 2007/08 hatte sich die TID für Runggye Adaks Freilassung eingesetzt und mehrere Tausend Unterschriften gesammelt. Fünf Jahre nach seiner unrechtmäßigen Verurteilung befindet er sich jedoch immer noch in Haft.
Machen Sie mit! Beteiligen Sie sich an unserer Aktion und unterzeichnen Sie die Petition an Liu Qibao (PDF), Parteisekretär der Provinz Sichuan. Lassen Sie auch Ihre Familie, Freunde und Nachbarn unterschreiben.


